Das Mural "FRANKLIN" von MEINER.

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2. November 2022

Das Mural "FRANKLIN" von MEINER. (Bild: Alexander Krziwanie)

Zwei neue Murals auf FRANKLIN

Das erste „Mural“ entstand im Frühsommer 2013 in den Mannheimer Quadraten: „My Superhero Power is Forgiveness“ von Herakut war der Auftakt von Stadt.Wand.Kunst. Knapp 10 Jahre später ist gerade das insgesamt 43. Wandgemälde dieser Freiluftgalerie fertig geworden – weil fünf davon zeitlich begrenzt waren, ist es nun das offiziell 38. Mural des Open Art Museums Mannheim. 

Es steht auf FRANKLIN und heißt “FRANKLIN”: Der Ludwigshafener Street-Art-Künstler MEINER hat die Fassade der Thomas-Jefferson-Straße 22 mit seiner Sprühdose neu in Szene gesetzt. Direkt nebenan in der Thomas-Jefferson-Straße 32 entstand bereits Ende August das Mural „Writing Without Letters – Part 5“ des in Heidelberg lebenden Graffiti-Künstlers SWEETUNO. Die beiden waren nicht das erste Mal im Stadtteil aktiv: Schon 2015 gestalteten sie unter dem Motto „Farbe für Franklin“ zwei Fassaden auf Columbus. Die damaligen Werke waren aufgrund des Stadtentwicklungsprozesses von Anfang als temporäre Kunst gedacht – dieses Mal bleiben die beiden meterhohen Wandmalereien dem Stadtteil dauerhaft erhalten. Und so wird FRANKLIN mehr und mehr zum Schauplatz außergewöhnlicher Fassadenkunst, schließlich gibt es auch auf SQUARE die Arbeiten des Künstlerkollektivs QUINTESSENZ gleich auf zwei Wänden zu bestaunen. Das alles unter den wachen Augen von Hendrik Beikirchs „Véra“, die mit ihren 43 Metern Höhe zu den größten Fassadengemälden in Deutschland zählt und vom Stadtteil Vogelstang auf FRANKLIN herüberblickt. Street-Art-Fans und allen, die es werden wollen, ist ein Spaziergang über Mannheims derzeit größte Konversionsfläche also unbedingt zu empfehlen.

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