Eine Karte des Mobilitätsplans FRANKLIN.
FRANKLIN Mobilitätskarte (Planungsstand Mai 2023): Bitte klicken für Ansicht mit Legende.

Modern unterwegs

FRANKLIN ist ein Stadtteil, der die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer*innen in den Mittelpunkt rückt. Zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Bus, Stadtbahn oder dem PKW: Alle Arten der Fortbewegung sind möglich.

Der öffentliche Raum ist bereits im städtebaulichen Fundament anders aufgeteilt. Er stellt den Menschen in den Mittelpunkt und sieht für ihn neue Wege vor: Der Rundweg „Loop“ und die künftige Europa-Achse sind dem nicht motorisierten Verkehr vorbehalten. Auch eine reduzierte Geschwindigkeit soll für ein neues Miteinander im Straßenraum sorgen. Das Auto spielt auf FRANKLIN nicht mehr die Hauptrolle, sondern reiht sich gleichwertig zwischen anderen Verkehrsmitteln mit ein.

Von Anfang an gut angebunden

Die Planung war 2015 wegweisend – noch heute gilt das Mobilitätskonzept als zeitgemäß. Von Anfang an ist FRANKLIN über die bestehende Stadtbahnlinie 5 an den ÖPNV der Metropolregion Rhein-Neckar angeschlossen, 2018 wurde eine eigene Mobilitätsmanagementgesellschaft für FRANKLIN gegründet, seit 2019 gibt es zudem eine E-Buslinie. Die neue Stadtbahnlinie, welche FRANKLIN mit drei Haltestellen an das bestehende Netz anschließt, geht Ende 2023 in Betrieb.

Die konsequente weitere Vernetzung des neuen Stadtteils und der Ausbau der Mobilitätsangebote geschieht in außergewöhnlichem Tempo und ist ein von der Stadt Mannheim beschlossener sowie mit allen beteiligten Verkehrsunternehmen geplanter Prozess. Dadurch verfügt FRANKLIN über viele wichtige Bausteine für nachhaltige Mobilität.


Icon Tempo 20

20

km/h ist die geplante Höchstgeschwindigkeit auf FRANKLIN. Derzeit beträgt sie 30 km/h.

Icon Parkplatz

1

PKW-Stellplatz pro Wohneinheit ist der Stellplatzschlüssel – wie in ganz Mannheim.

Icon Sharinfahrzeuge

17

Sharing-Fahrzeuge von FRANKLIN Mobil stehen aktuell zur Nutzung bereit.

Icon Straßenbahn

1800

Meter Länge weist die neue Stadtbahnstrecke auf FRANKLIN auf.

Icon Haltestelle

3

neue, barrierefrei ausgebaute Haltestellen fährt die Stadtbahnlinie 16 an.

Icon E-Ladepunkt

40

Ladepunkte für emissionsarme E-Mobilität entstehen auf FRANKLIN.


Fahrzeug statt Stehzeug

Ein privater PKW steht, statistisch gesehen, 23 Stunden eines Tages still. Die eigene Mobilitätsmanagementgesellschaft FRANKLIN Mobil stellt seinen Kund*innen eine breite Flotte von E-Autos, E-Rollern und E-Lastenrädern zur Verfügung, die genau dann geliehen und gezahlt werden, wenn man sie braucht. Auch die Leihfahrräder von VRNnextbike sind eine attraktive Alternative zum Zweitwagen, mit der man schnell und bequem in Mannheim unterwegs ist.

Ein roter Roller im Vordergrund und ein rotes Auto im Hintergrund. Beide Fahrzeuge haben die Aufschrift FRANKLIN Mobil.
E-Leihfahrzeuge von FRANKLIN Mobil
Eine Straßenbahnhaltestelle an der eine Straßenbahn hält.
ÖPNV-Haltepunkt Bensheimer Straße

Bitte einsteigen

Die 5, die 67 und bald die 16, das sind die Linien des ÖPNV, die FRANKLIN mit Mannheim und der gesamten Metropolregion verbinden. Seit jeher können Bewohner*innen an den zwei – im Zuge der Entwicklung des Stadtteils barrierefrei ausgebauten – Haltestellen „Platz der Freundschaft“ und „Bensheimer Straße“ in die Linie 5 zu- und natürlich auch aus ihr aussteigen. Durch den Stadtteil selbst pendelt bis zur Fertigstellung des Schienennetzes die E-Buslinie 67 und bringt Fahrgäste zum Knotenpunkt Käfertaler Bahnhof. Ab Ende 2023 bedient dann die Stadtbahnlinie 16 drei neue, ebenfalls barrierefrei ausgebaute Haltestellen im Stadtteil. Mit dem Ausbau des Käfertaler Bahnhofs wird die Konversionslinie 16 dann zur neuen Nord-Süd-Verbindung in Mannheim, die von der Endstelle Sullivan bis hinunter in den Stadtteil Rheinau verkehrt.

Stadtteil mit Shuttle-Service

Die sogenannte „letzte Meile“ zwischen Haltestelle und dem eigenen Zuhause – oder zum Arzt, zum Einkaufen, zum Sport etc. – überbrückt der elektrische On-Demand-Shuttle fips. Er bündelt Fahrtwünsche verschiedener Nutzer*innen, die via App übermittelt werden, in den nördlichen Stadtbezirken. fips ergänzt das rnv-Angebot um ein individuelles, umweltverträgliches Verkehrsmittel.

Ein Kleinbus mit der Aufschrift fips.
On-Demand-Shuttle fips
Elektroladesäulen mit der Aufschrift MVV.
E-Ladepunkte auf FRANKLIN

Vorfahrt für E-Mobilität

Stadtbahnlinie oder E-Bus: Elektromobilität ist emissionsärmer und nachhaltiger – und hat auf FRANKLIN eine Vorreiterrolle. Neben zahlreichen E-Ladepunkten im öffentlichen Straßenraum bekommt der Stadtteil auf Columbus eine wegweisende „Tankstelle“: Das Flagship-Ladehub der MVV lädt einen PKW-Akku in unter 20 Minuten voll auf.

Zukunftslabor

FRANKLIN ist Testfläche des Landes Baden-Württemberg für den autonomen Busverkehr, der perspektivisch die Kurzstrecken zwischen zwei Haltestellen abdecken soll. Das RABus-Shuttle pendelt im zeitlich begrenzten Forschungsbetrieb voraussichtlich in 2024 zwischen Sullivan und der Offizierssiedlung.

Eine Visualisierung des RABusses. Dieser ähnelt einer Gondelkabine.
RABus auf FRANKLIN
Eine Nextbike Station mit blauen Fahrrädern.
VRN Nextbike Station auf FRANKLIN

Fahren statt Stehen (Alt1: Fahrzeuge statt Stehzeuge / Alt2: Leihen statt Besitzen)

Ein privater PKW steht, statistisch gesehen, 23 Stunden eines Tages still. Da wäre eine kluge Alternative doch, sich genau dann ein Fahrzeug zu mieten, wenn man es braucht. Die Mobilitätsmanagementsgesellschaft FRANKLIN Mobil bietet eine breite Flotte von E-Autos, E-Rollern und E-Lastenrädern, die bedarfsgerecht entliehen werden können – und auch nur für den Zeitraum der Nutzung Kosten verursachen. Auch mit den blauen Leihfahrrädern von VRNnextbike sind Sie schnell und bequem in Mannheim unterwegs.


Ein leerer Parkplatz vor dem alten Kino FRANKLIN.

Wohin mit dem Auto?

Der begrenzte öffentliche Raum ist auf FRANKLIN den Menschen vorbehalten. Deshalb gehören private PKW auf den privaten Stellplatz oder auf das eigene Grundstück. Der Stellplatzschlüssel von 1,0 – gemäß Landesbauordnung übrigens in ganz Mannheim derselbe – besagt, dass pro Wohneinheit ein baurechtlich gesicherter Stellplatz vorgesehen ist. Eine Ausnahme gilt im Quartier FRANKLIN Mitte: Investoren, die sich am Aufbau eines Sharing-Angebots beteiligen und nachweisen, dass eine entsprechende Anzahl von Hausbewohner*innen kein privates Auto besitzt, können die Herstellung von 20 % der vorgeschriebenen Stellplätze aussetzen. Besucher*innen parken ihre Fahrzeuge in öffentlichen Parkbuchten sowie auf Sammelparkplätzen. Diese Stellplätze sind bewirtschaftet – das bedeutet kostenpflichtig – und/oder mit zeitlich begrenzter Parkdauer. Die Anzahl entspricht stets 15 % aller privat vorhandenen Stellplätze. 874 Besucher- und 14 zusätzliche Behindertenparkplätze werden im fertig entwickelten Stadtteil zur Verfügung stehen.

Das FRANKLIN Mobilitätskonzept

Eine Karte des Mobilitätskonzepts von FRANKLIN.

Von den städtebaulichen Grundlagen gleichberechtigter Mobilität bis zur Übersichtskarte aller Mobilitätsstationen: Alle Hintergründe finden Sie in der Mobilitätsbroschüre FRANKLIN.

Fortbewegung auf FRANKLIN

Ein grauer Mini mit der Aufschrift FRANKLIN Mobil.

FRANKLIN Mobil und andere: das Mobilitätsangebot im Stadtteil.

Nachhaltig und individuell

Ein Umfeld, das für alle Bewohner*innen neu ist, bietet die Chance für neue Gewohnheiten auch in Bezug auf die Fortbewegung.

„Alles, nur nicht festgefahren“ gilt schließlich für das Leben auf FRANKLIN genauso wie für die Mobilität im Stadtteil.

Drei Jugendliche die jeweils mit einem Nextbike auf den Betrachter zufahren.
Nachhaltige Mobilität steht in FRANKLIN im Fokus.
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