Aktuelles
14. September 2020

Barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen realisiert

Integration und Vielfalt spielen bei der Entwicklung FRANKLINs eine zentrale Rolle. Auch bei der Umsetzung des Mobilitätskonzepts werden diese Handlungsprinzipien umgesetzt. Entsprechend hat die städtische Entwicklungsgesellschaft MWSP nun alle provisorischen Haltestellen der E-Buslinie 67 barrierefrei ausgebaut.

Seit Dezember 2018 gibt es die neue Buslinie 67 nach FRANKLIN bereits. Seit April 2019 wird diese mit den ersten E-Bussen in Mannheim bedient, was die Bedeutung FRANKLINs als Modellquartier in Sachen Mobilität unterstreicht. Die genaue Linienführung wurde im Zeitablauf an die Erschließungsarbeiten im neuen Stadtteil angepasst. Zusätzlich wurden die sechs provisorischen Haltestellen Franklin Mitte, Lincolnallee, Jacksonstraße, Washingtonstraße, Funaristraße und Offizierssiedlung nun barrierefrei ausgebaut.
Die Haltestellen sind über die gesamte Konversionsfläche verteilt und binden das Quartier an den ÖPNV an. Die provisorischen Bushaltestellen FRANKLINs werden bis zur Fertigstellung der neuen Straßenbahn 2023 im Einsatz sein. Im 20 Minuten Takt und nach nur kurzer Fahrtdauer können der Bahnhof Käfertal oder auch die Linien in die Mannheimer Innenstadt sowie das Umland problemlos erreicht werden.
Durch den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen ist nun innerhalb FRANKLINs ein stufenloser Ein- und Ausstieg, auch ohne zusätzliche Hilfsmittel, möglich. Der Ausbau beinhaltet die Asphaltierung der Bushaltestellen auf Einstiegshöhe. Um den Einstieg zusätzlich zu vereinfachen, wurde jeweils ein Bordstein gesetzt. Zur Umsetzung der Maßnahme noch vor dem Endausbau der Straßen trägt die MWSP dazu bei, die Lebensqualität der mittlerweile rund 2.400 Bewohner FRANKLINs weiter zu verbessern.
Hintergrund: Das Mobilitätskonzept Blue Village FRANKLIN vereint die komplexen Aspekte der Energieversorgung und der Mobilität. Das Erschließungs- und Wegenetz behandelt sämtliche Mobilitätsangebote gleich und rückt den Menschen in den Mittelpunkt. An ausgewählten Punkten im Quartier sollen Mobilitätsangebote wie ÖPNV-Haltestellen, öffentliche Ladepunkte, Stellplätze für PKWs, Fahrräder und Leihfahrrad-Stationen konzentriert werden und so für eine unkomplizierte öffentliche Fortbewegung sorgen.