Wettbewerb für die Teilfläche Sullivan

Sullivan
22. Juni 2015

Wettbewerb für die Teilfläche Sullivan

Ein weiterer wichtiger Abschnitt in der Quartiersentwicklung von FRANKLIN beginnt.

Die MWS Projektentwicklungsgesellschaft mbH lobt für die ehemalige US-Militärliegenschaft Sullivan ein Investorenauswahlverfahren und einen städtebaulichen Wettbewerb aus, um über die nachhaltige Gestaltung des Areals zu entscheiden. Zusätzlich werden Grundstücke für freistehende Einfamilienhäuser zur Direktvermarktung ausgewiesen.

Die Liegenschaft Sullivan, innerhalb derer zehn Baufelder mit einer Fläche von 133.000 m² geschaffen werden, umfasst insgesamt rund 390.000 m².

sullivan

Im Osten begrenzt das beliebte Naherholungsgebiet Käfertaler Wald das Gebiet. Im Westen wird eine große öffentliche Grünfläche mit Parkcharakter entstehen, welche den Übergang in das zukünftige Wohnquartier FRANKLIN-Mitte bildet. Diese besondere Lage zwischen zwei großen Grünflächen bietet beste Vorrausetzungen für die Entstehung eins hochwertigen Wohnquartiers. Vorgesehen ist eine lockere Bebauungsstruktur. Einfamilienhäuser und moderater Geschosswohnungsbau werden das Gebiet zukünftig prägen.

Eine planerische Herausforderung und ausdrücklich erwünscht bei der Neugestaltung des Areals, ist die Wahrung des »genius loci«. Die ehemaligen Sullivan Barracks sind geprägt durch Biotope und reliktartige Kieferngruppen, die es gilt so gut wie möglich zu erhalten und in die Planung mit einzubeziehen.

Der bauliche Bestand ist teilweise als hochwertig eingestuft worden und bietet hohes Umnutzungspotential für besondere Wohnformen.
Im Rahmen der beiden Wettbewerbsverfahren werden sechs international renommierte Architektur- und Planungsbüros, sowie 25 potentielle Investoren, überwiegend aus der Region Mannheim, eingeladen, sich um einen Teil der Baufelder zu bewerben.

Eine vierzehnköpfige Jury aus qualifizierten Fach- und Sachpreisrichtern, in welcher auch alle fünf politischen Fraktionen der Stadt Mannheim eingebunden sind, wird Mitte September die besten Entwürfe bewerten. Mit den Gewinnern des Wettbewerbs sollen anschließend die planerischen und vertraglichen Regelungen konkretisiert werden, um die Planungen baldmöglichst in die Tat umzusetzen.