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29. Januar 2014

Nach über einem Jahr wird die ehemalige Grundschule der Benjamin Franklin Village wieder mit Leben gefüllt (Foto: Horst Hamann)

Franklin Factory – Veranstaltung zur Geschichte auf Franklin

Mit dem Thema »Geschichte auf Franklin« startet am 5. Februar der erste offene Abend der Franklin Factory. Es wird Abend voller interessanter Einblicke und spannender Aussichten.

Bei dem Veranstaltungs- und Beteiligungsformat Franklin Factory sind interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich in regelmäßigen Abständen in der ehemaligen Grundschule der Benjamin Franklin Village zu treffen, um über die Zukunft des Lebens auf dem Areal zu diskutieren. Wie werden wir hier in Zukunft wohnen? Wie und wo werden unsere Kinder im Stadtteil lernen? Was ändert sich in unserem Arbeitsleben? Wie gärtnern wir in den nächsten Jahren? Diesen Fragen und vielen weiteren Themen wird immer mittwochs an den offenen Abenden der Franklin Factory nachgegangen.

Los geht’s um 19 Uhr mit authentischen Jazz und Soul Klängen der Amerikanerin Michelle Bradshaw. Danach wird Professor Christian Führer mit eindrucksvollen Bildern das Leben der Amerikaner aufleben lassen und dabei mit spannenden Hintergrundfakten Geschichten aus der damaligen Zeit erzählen. Im Anschluss an den Vortrag werden Fragen und Erlebnisse zur Geschichte der Amerikaner diskutiert. Dabei geht es vor allem auch darum, inwieweit die Geschichte des Ortes in das neue Wohnquartier einfließen kann und soll.

Rosa Omeñaca Prado, gebürtige Spanierin, moderiert die abendlichen Veranstaltungen der Franklin Factory. Sie ist Mitglied der Redaktion »SWR International« und Spezialistin in den Bereichen Interkulturalität, Vielfalt und Integration. Dabei trifft sie genau einen Schwerpunkt der Vision für Franklin: Auch das zukünftige Wohnquartier der Benjamin Franklin Village soll bunt und vielfältig sein – und so möglichst vielen unterschiedlichsten Menschen Platz zum Wohnen, Arbeiten und Leben bieten.

Mit ihren 150 Hektar ist die Benjamin Franklin Village zusammen mit den angrenzenden Sullivan und Funari Barracks die zentrale wohnungspolitische Aufgabe im Konversionsprozess. »Im Rahmen des iterativen Planungsprozesses wurde der erste städtebauliche Entwurf erarbeitet. Jetzt geht es uns darum, mit den späteren Nutzern und Multiplikatoren ins Gespräch zu kommen«, erläutert Wolfgang Bielmeier, Geschäftsführer der MWSP Projektentwicklungsgesellschaft, die für den Ankauf und die Entwicklung der Mannheimer Konversionsflächen gegründet wurde.

»Der Titel ›Franklin Factory‹ steht dabei für eine neue Art der Mitgestaltung – für eine Art Denkwerkstatt, die offen ist für alle Interessierten und für alle kreativen Ideen, die den neuentstehenden Mannheimer Stadtteil prägen sollen«, erläutert Mitgeschäftsführer Dr. Konrad Hummel. Neben den offenen Abenden auf dem Kasernengelände gibt es außerdem eine Franklin Factory Zeitung, die an zentralen Stellen im Stadtgebiet ausliegt. Außerdem finden Workshops und Planungswerkstätten mit Experten statt. »Wir freuen uns außerordentlich, dass wir für die Franklin Factory den renommierten Architekten Winy Maas aus Rotterdam gewinnen konnten, der als Experte den Prozess begleitet und inhaltliche Impulse gibt«, so Hummel und Bielmeier.

Der zweite offene Abend am 19. Februar steht im Zeichen von »Lernen auf Franklin«. Im April geht es um das zukünftige Wohnen im ehemaligen Kasernenareal. An diesem Abend wird der vielfach ausgezeichnete Architekt Winy Maas kreative Ideen und Impulse für das Wohnen im neuen Stadtteil präsentieren.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen an den offenen Abenden teilzunehmen und mitzuwirken. Los geht’s immer um 19 Uhr. Der Eingang zur Grundschule ist an der Wasserwerkstraße gegenüber dem Käfertaler Friedhof. Hier können Sie sich online anmelden.