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26. Oktober 2020

Planungen des Nahversorgungszentrums auf FRANKLIN konkretisiert

Die MWSP verantwortet die Umwandlung FRANKLINs zu einem nachhaltigen und lebenswerten Stadtteil. Neben einem nachhaltigen Mobilitätskonzept und einem innovativen Energiekonzept steht FRANKLIN für eine besondere städtebauliche Qualität. Eine der architektonischen Besonderheiten wird das Quartierszentrum, welches als „grüner Hügel“ die Nahversorgung auf FRANKLIN sicherstellt.

Mannheims grüne Konversion zeigt sich auch in der Entwicklung von FRANKLIN. Über ein Drittel der Fläche des 144 Hektar großen Areals wird zu Grün- und Freiflächen umgewandelt. Diese Entwicklung wird durch die grüne Mitte eindrucksvoll unterstrichen. Das neue Quartierszentrum von FRANKLIN liegt in einer städtebaulichen Grünfuge, welche im Norden durch die Siedlung “Am Teufelsberg“ begrenzt wird. Von dort aus verläuft diese über das Nahversorgungszentrum, entlang des neuen Sportplatzes über die Birkenauer Strasse bis hinein in das Columbusquartier.
Der Entwurf des „grünen Hügels“ stammt von dem renommierten Rotterdamer Architekturbüro MVRDV, dessen Entwürfe die Silhouette von FRANKLIN auch an zwei weiteren Stellen prägen.
Im Erdgeschoss des Hügels werden ein Nahversorger mit einer Verkaufsfläche von 1.500m², eine Bäckerei, eine Apotheke und ein Drogeriemarkt realisiert. In zwei oberen, deutlich kleineren Geschossen sind Büronutzungen geplant. Auf dem Hügel steht ein Wohngebäude als Reminiszenz an die historische Bebauung auf FRANKLIN.
Der öffentliche Gebäudekomplex wird durch die Europa-Achse durchschnitten, die FRANKLIN von Süd nach Nord als zentrale Wegeverbindung durchzieht. Mit seiner begrünten Oberfläche bildet er einen markanten Teil der Freiraumplanung am späteren Benjamin-Franklin-Platz und trägt zur Aufenthaltsqualität bei.
Die Eröffnung des Nahversorgungszentrums ist für 2023 anvisiert. Umgesetzt wird das Projekt durch den Entwickler 3iPro, welcher derzeit auf TAYLOR das E-Gebäude realisiert. Mit einem weiteren Partner laufen Gespräche.
Mit den Planungen einher gehen die Verhandlungen über den Vorlaufbetrieb in Form eines provisorischen Supermarkts durch den späteren Betreiber des Nahversorgers. Die vertraglichen Regelungen sind in Vorbereitung – mit der gemeinsamen Zielsetzung aller Beteiligten, den Interimssupermarkt in 2021 zu eröffnen und so einen weiteren wichtigen Beitrag zur Lebensqualität der Bewohner FRANKLINs zu leisten.

Hintergrund:
Rund 2.400 Menschen leben aktuell auf FRANKLIN, bis Ende 2021 wird sich die Bewohnerzahl verdoppeln. Von besonderem Interesse für die Bewohner ist die Realisierung der Infrastruktur. Eine Grundschule und drei Kitas sind bereits in Betrieb. Zudem stehen den Bewohnern eine Bäckerei und verschiedene gastronomische Angebote zur Verfügung.