
Die Baumaßnahmen für die Europa-Achse im Stadtteil FRANKLIN sind gestartet.
Künftig wird sie eines der zentralen städtebaulichen Elemente des Quartiers bilden. Als verbindendes Rückgrat verknüpft sie alle Teilbereiche miteinander und verbindet die Wohngebiete mit den vielfältigen Frei- und Aufenthaltsräumen sowie der „Grünen Mitte“ als Quartierszentrum. Sie wird über die gesamte Länge von über einem Kilometer als Fuß- und Radwegeverbindung nutzbar sein.
Entlang der geradlinig geführten Achse öffnen sich abwechslungsreiche Grünräume, die zu Bewegung, Begegnung und Aufenthalt einladen. Der rund einen Kilometer lange Mittelbereich wird von einem üppigen Band aus Gräsern und Stauden geprägt. Hier entstehen Orte für geplante wie auch zufällige Begegnungen und damit für einen lebendigen sozialen Austausch.
Um den Anforderungen eines sich ändernden Klimas, in besonderem Maße gerecht zu werden, wurden die Planungen im Laufe eines langjährigen Prozesses angepasst. Dabei wurde der Grünanteil und die Biodiversität kontinuierlich erhöht, wobei überwiegend heimische Pflanzenarten für die Verwendung vorgesehen sind.
Bewusst durchbricht die Europa-Achse das ansonsten rechtwinklige Straßensystem von FRANKLIN. Diese besondere Gestaltung eröffnet neue Blickbeziehungen und Spielräume für eine zeitgemäße Stadtentwicklung. Gleichzeitig sorgen die äußeren Gehwege für direkte, gut nutzbare Alltagsverbindungen, die sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad angenehm zu befahren sind.
Ein prägendes Merkmal der Europa-Achse sind die roten Bodenbeläge mit ihren Beschriftungen sowie die vielfältigen Spielelemente. Sie verleihen dem Raum eine klare, wiedererkennbare Identität und machen die Europa-Achse zu einem attraktiven Aufenthaltsort.

