Straßenschild der Robert-Funari-Straße
Straßenschild der neuen Robert-Funari-Straße auf FRANKLIN. (Foto: MWSP/Nikola Neven Haubner)

Ab jetzt geöffnet: Robert-Funari-Straße

Eine besondere Bedeutung bei der Entwicklung des neuen Stadtteils FRANKLIN kommt dem Thema Erschließung zu. Der Großteil der grünen Freiräume ist bereits hergestellt, der Endausbau der Straßen schreitet sichtbar voran. Mit Fertigstellung der rund 500 m langen Robert-Funari-Straße wurde nun eine wichtige, neue Verbindung fertiggestellt und geöffnet. Diese regelt ab sofort nicht nur den Verkehrsfluss innerhalb von FRANKLIN, sondern auch den übergeordneten Verkehr, der bislang durch die Bensheimer Straße angebunden war.

Die rund 500 m lange Straße wurde in 16 Monaten durch die MWSP endausgebaut. Sie verfügt über drei Straßenkreuzungen und verbindet somit die Wasserwerkstraße, George-Washington-Straße und Birkenauer Straße.

Im Straßenverlauf wurden vier Fußgängerquerungen eingerichtet, welche alle mit Ampelanlagen ausgestattet sind. Besondere Bedeutung kommt dem Übergang auf Höhe der Franklinschule zu, der dazu dient, den Grundschüler*innen einen sicheren Schulweg zu ermöglichen. Gehwege verlaufen parallel auf beiden Straßenseiten und räumen in den breiteren Abschnitten auch Radfahrer*innen ein Nutzungsrecht ein. 40 Bäume werden entlang der Straße gepflanzt und unterstreichen mit den begrünten Versickerungsbeeten den hohen Anspruch an den öffentlichen Raum auf FRANKLIN.

Besucher des FRANKLIN Fest vor der Interimsspielstätte Altes KIno des Nationaltheater Mannheim
Über 4.000 Besucher zog es zum diesjährigen FRANKLIN Fest. (Foto: MWSP/Nikola Neven Haubner)

FRANKLIN Fest: Ein Stadtteil feiert!

Auf dem FRANKLIN Fest kam auch in diesem Jahr wieder alles zusammen, was den Stadtteil ausmacht: ein buntes Bühnenprogramm und vielfältige Aktionsstände, die über 4.000 Besucher*innen auf den FRANKLIN Field Platz und die FRANKLIN-Sportanlage zogen.

Nach der Eröffnung durch den FRANKLIN Kinderchor begeisterten die Band des Interkulturellen Hauses Mannheim (IKHM), das Artemis-Orchester, die Tänzer*innen der Karnevalsgesellschaft „Die Löwenjäger“ sowie das YOUNITY Projekt des Kulturhauses Käfertal das Publikum, bevor das Nationaltheater Mannheim mit einem Auszug aus dem Familienstück „CHRRRRSCHHHHHH – in den Wald“ für ausgelassenes Lachen sorgte und die Band „The Shades of Soul“ – bestehend aus früheren Mitgliedern der US Army Band – den Platz zum Kochen brachte.

Insgesamt wurde die amerikanische Geschichte des Geländes stark in den Fokus gesetzt. Teil des Programms waren u. a. auch ein Car Flea Market, Vorführungen von Zeitzeugenfilmen und American-Football-Aktionen. Diverse Streetfood-Stände und Akteure von FRANKLIN kümmerten sich um das leibliche Wohl der Besucher*innen, an 28 Aktionsständen von Vereinen und Initiativen wurde gespielt, gebastelt, gesportelt und gequizzt.

Begrünter Innenhof umrahmt von Gebäuden des FRANKLIN Village Wohnkomplexes
Das FRANKLIN Village mit Innenhof. (Foto: MWSP/Roger Münzenmayer)

FRANKLIN Village feierlich eingeweiht

Mit dem FRANKLIN Village wurde gestern ein besonderes Wohnquartier auf FRANKLIN eingeweiht. 90 Mietwohnungen umfasst der Wohnkomplex in der Franklin-D.-Roosevelt-Strasse, der ökologisch wie sozial einen hohen Nachhaltigkeitsanspruch erfüllt. Die ersten Mieter des Mehrgenerationen-Projekts werden bereits im August erwartet.

Architektonisch wurde das gesamte Wohnquartier durch die Architekten von Sauerbruch Hutton (Berlin) im konstruktiven Holzbau entwickelt. Das Projekt „Franklin Village“ ist für das Thema „Holzbauweise im Geschosswohnungsbau“ ein Leuchtturmprojekt. Das Material Holz im Bauen leistet einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende und zur Minimierung der CO² Emission. Durch die Nutzung von E-Mobilität, Car-Sharing und Photovoltaik wird Franklin Village zudem einen dauerhaften Beitrag zur CO² Reduktion leisten.

Neben der hohen architektonischen Qualität bietet die Wohnanlage zusätzlich auch Räume, die Beziehung und Kommunikation ermöglichen und eine unterstützende Quartiersmoderation. Lebendigkeit entsteht darüber hinaus durch einen Mix an Bewohner*innen, der Vielfalt widerspiegelt und alle Generationen umfasst.

Geprägt wird die Anlage des Gesamtensembles durch einen großen Innenhof, der verdeutlicht, dass die nachbarschaftliche Gemeinschaft einen besonderen Raum und Stellenwert hat. Ebenfalls Bestandteil ist das 170qm große Quartiersforum, ein barrierefreier Multifunktionsraum mit Küche, gemütlicher Lounge, einem Besprechungs- und Seminarraum sowie einem Dachgarten der für alle Bewohner*innen zur Verfügung steht. Aktivitäten und Veranstaltungen unterschiedlichster Art sind hier möglich. Daneben werden ein großer Kinderspielraum, eine Fahrrad- und eine Bastelwerkstatt Orte für Begegnung und vielfältige Aktivitäten bieten und die Stadtteilnachbarschaft auf FRANKLIN fördern.

Besucher des FRANKLIN Mobilitätstages
FRANKLIN Mobilitätstag in der Franklin-D.-Roosevelt-Straße. (Foto: MWSP/Roger Münzenmayer)

Mobilitätstag auf FRANKLIN

Bestes Wetter, gute Gespräche und lange Schlangen vor dem kostenlosen Fahrradcheck – der FRANKLIN Mobilitätstag der städtischen Entwicklungsgesellschaft MWSP am 13.05. war ein voller Erfolg.

Bei FRANKLIN Mobil erhielten die Besucher*innen Informationen zu Car- und Lastenradsharing und konnten die Fahrzeuge vor Ort ausprobieren. Die rnv stellte den flexiblen individuellen Personenshuttle fips vor, der auf App-Bestellung die sogenannte „letzte Meile“ zwischen Haltestelle und dem eigenen Zuhause überbrückt und somit das vorhandene ÖPNV-Angebot auf FRANKLIN sinnvoll ergänzt. Die MWSP beantwortete an ihrem Stand alle Fragen rund um das Thema Mobilität. Viel zu tun hatten die drei Fahrradprofis von Basement Bikes mit ihrem von der MWSP finanzierten, kostenlosen Fahrradcheck für die FRANKLIN Bewohner*innen. Schon gleich zu Beginn der Veranstaltung bildeten sich an der kleinen mobilen Fahrradwerkstatt lange Schlangen. Der Verkaufswagen von Fräulein Eiszeit verkürzte mit Kaffee, leckerem Eis und kühlen Getränken angenehm die Wartezeit.

Foto der nördlichen Abraham-Lincoln-Allee
Der nördliche Teil der Abraham-Lincoln-Allee ist bereits fertig. (Foto: MWSP/Annette Mück)

Neue Gehwege und neue Fahrbahn Abraham-Lincoln-Allee

Am 15. Mai 2023 beginnt der Straßenendausbau der Abraham-Lincoln-Allee. In den kommenden Monaten werden die südlichen Gehwege sowie die Fahrbahn und Bordsteine hergestellt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende des Sommers andauern.

Die Abraham-Lincoln-Allee wird in drei zeitlich aufeinander folgenden Abschnitten von Nord nach Süd ausgebaut: Beginnen werden die Bauarbeiten an der Einmündung der Europa-Achse. Der erste Abschnitt endet an der Kreuzung zur Thomas-Jefferson-Straße. Ab hier beginnt der 2. Abschnitt bis zur Kreuzung George-Washington-Straße. Der 3. Abschnitt reicht von dort bis zum DAV-Kletterturm.

Während der Bauzeit wird es zu Einschränkungen im Straßenverkehr kommen.

Ab dem Mai gilt ein absolutes Halteverbot in den geschotterten Seitenbereichen der Abraham-Lincoln-Allee.
Vor Ort gibt es Umleitungen für Auto- und Radverkehr.
Fußgänger werden ebenfalls an der Baustelle vorbei geleitet.
Die Einfahrten zu den Tiefgaragen der anliegenden Gebäude bleiben zugänglich.
Feuerwehr- und Krankenwagenzufahrt sind gewährleistet.
Über eventuelle Umleitungen der FRANKLIN Buslinie informiert die rnv zeitnah.

Baustellenplanung Abraham-Lincoln-Allee

Abschnitt 1
Vollsperrung während der Bauphase, Umleitung über George-Sullivan-Ring
Abschnitt 2
Vollsperrung während der Bauphase; Verkehr wird über den Seitenbereich geleitet
Abschnitt 3
Halbseitige Herstellung, Vollsperrung für Asphaltarbeiten

Lotsendienst vor der Franklinschule
Lotsendienst an der Franklinschule. (Foto: MWSP/Caroline Westenhöfer-Dumont)

Neuer Lotsendienst an der Franklinschule

Der Schulweg für die FRANKLIN Grundschüler wird noch sicherer. Seit Ende März gibt es morgens bis 8 Uhr und nachmittags um 16 Uhr einen neuen Lotsendienst am Fußgängerübergang zur FRANKLIN-Schule Ecke Thomas-Jefferson-Straße/Loop. Nach Vermittlung durch die MWSP engagiert sich das Gemeinschaftswerk Arbeit & Umwelt e.V. zunächst bis zu den Sommerferien in diesem Projekt, das künftig die Lotsen koordinieren wird.

Der Lotsendienst ist eine weitere Maßnahme, die Sicherheit des Schulweges für die Kinder auf FRANKLIN zu erhöhen. So wurden im Auftrag der MWSP in den letzten Monaten vor dem Schulgebäude neben einem absoluten Halteverbot im stark belasteten Fahrbahnbereich der Thomas-Jefferson-Straße, Kurzzeitparkplätze ausgewiesen und zusätzliche Bodenmarkierungen aufgebracht.

Die MWSP bemüht sich seit jeher, sichere Wegeverbindungen für die Bewohner*innen – insbesondere die Kinder – des Stadtteils herzustellen: Das auf Initiative engagierter Eltern etablierte Projekt Lauf- und Fahrradbus, bei dem die Grundschüler*innen auf festen und gesicherten Wegen gemeinsam zur Schule laufen, unterstützt die MWSP nach Kräften: Nicht nur stattet sie die Kinder mit Warnwesten aus, auch die gesamte Infrastruktur für die aktuell fünf Routen wird durch sie gestellt. In regelmäßigen Abständen überprüft sie die Verkehrssicherheit und passt je nach Bautätigkeit auf FRANKLIN in Abstimmung mit den städtischen Behörden die Wegeführung an.

Der Lauf- und Fahrradbus nutzt bereits seit jeher den ausgebauten und gut sichtbaren Überweg über die Thomas-Jefferson-Straße. In der Verlängerung führt dieser zum neuen Schulhaus der Franklinschule, das zum nächsten Schuljahr in Betrieb geht. Bereits jetzt können die Grundschüler diesen sicheren Schulweg lernen. Der Appell an alle Kinder, Eltern und die Laufbus-Gruppen lautet deshalb diesen Übergang zu nutzen und nicht mehr über den wenige Meter entfernten Trampelpfad den Schulweg abzukürzen. Darüber hinaus werden Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, gebeten die geltenden Sicherheitsregeln vor der Schule einzuhalten.

Der umgebaute ÖPNV Haltepunkt Bensheimer Straße mit Straßenbahn und Bahnsteig
Nach rund acht Monaten Bauzeit ist der Haltepunkt Bensheimer Straße seit 20. März wieder für den regulären, zweigleisigen Betrieb der Linie 5 freigegeben. (Foto: Stadt Mannheim)

Haltestelle Bensheimer Straße ist in Betrieb

Nach rund acht Monaten Bauzeit ist der Haltepunkt Bensheimer Straße seit 20. März wieder für den regulären, zweigleisigen Betrieb der Linie 5 freigegeben. Seit Anfang August 2022 baut die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) den Haltepunkt Bensheimer Straße um und barrierefrei aus. Seitdem sind neue Gleisanlagen mitsamt zwei neuen barrierefreien Bahnsteigen entstanden. Über die Haltestelle wird in Zukunft der neue Stadtteil FRANKLIN an das Netz der rnv angebunden.

„Wir haben diese Haltestelle baulich modernisiert, aufgewertet und barrierefrei gestaltet. So sind nun auch verschiedene wichtige Einrichtungen wie die UMM Akademie oder das Karl-Weiß-Heim sowie das gesamte Wohngebiet Funari erschlossen. In Zukunft zweigt hier die 1,8 km lange Neubaustrecke ab, mit der der Stadtteil FRANKLIN an das Stadtbahnnetz der rnv angebunden wird. Das bedeutet einen weiteren Schritt in Richtung eines modernen, zukunftsfähigen und klimafreundlichen mobilen Stadtquartiers für mehr als 10.000 Bewohnerinnen und Bewohner“, so Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht.

Nach Fertigstellung der Stadtbahn nach FRANKLIN, die für Ende 2023 geplant ist, wird zunächst ein Pendelverkehr zwischen der neuen Haltestelle Sullivan und der Haltestelle Bensheimer Straße eingesetzt. Hier besteht dann eine bequeme Umsteigemöglichkeit zur Linie 5 in die Mannheimer Innenstadt. Nach der Kapazitätserweiterung der Haltestelle Bahnhof Käfertal, wie die FRANKLIN-Bahn eine Maßnahme im Konversionsnetz Mannheim, wird auch eine umsteigefreie Direktverbindung in die Mannheimer Innenstadt bestehen. Ende 2027 soll es soweit sein.

„Der ÖPNV ist das wesentliche Rückgrat des Mobilitätskonzepts FRANKLIN, welches einen autoreduzierten Stadtteil zum Ziel hat. Wir freuen uns, dass die BewohnerInnen und BesucherInnen nun eine moderne, barrierefreie Haltestelle nutzen können. Dies unterstreicht den hohen Anspruch an die Entwicklung und die Bedeutung der Anbindung von FRANKLIN an das vorhandene Liniennetz“, so Achim Judt, Geschäftsführer der MWSP.

Alter Militärzaun auf Franklin im Schnee
Der alte Militärzaun auf FRANKLIN wird abgebaut und weiterverwertet. (Foto: MWSP)

Neue Verwendung für den alten Militärzaun FRANKLIN

Im Zuge der Entwicklung von FRANKLIN schreitet auch die äußere Erschließung des Stadtteils voran.

Als vorbereitende Maßnahme für den Endausbau wird derzeit der mehrere hundert Meter lange, ehemalige Zaun der US-Army entlang der Birkenauer Straße, Bensheimer Straße sowie der Wasserwerkstraße durch die städtische Entwicklungsgesellschaft MWSP zurückgebaut. Die Verknüpfung mit dem Stadtgebiet wird nun bereits auf den ersten Blick sichtbar.

Einfach nur entsorgt werden soll der gut erhaltene Zaun jedoch nicht. Die MWSP stellt im Sinne des zirkulären Bauens diese Zaunelemente ihren Projektpartnern kostenfrei zur Verfügung, sofern diese selbst abgebaut und abtransportiert werden.

Die Nachfrage ist da: Die Hundestaffel der Polizei Mannheim hat sich 300m des stabilen Metallzauns gesichert und verwendet diesen nun auf ihrem eigenen Gelände als Umzäunung des Auslaufs wieder. Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei der Entwicklung von FRANKLIN eine große Rolle und wird bei den Erschließungsmaßnahmen von Anfang an mitgedacht. Abbruchmaterialien, die beim Rückbau der Gebäude und früheren Straßen anfallen, werden nicht entsorgt, sondern vor Ort zu Recyclingmaterial für die Verwendung als Straßenunterbau aufbereitet. Ziel ist es, so wenig Material wie möglich zu entsorgen.

Spatenstich für den MVV E-Ladehub auf Columbus (v. l.): Achim Judt, Geschäftsführer MWSP; Mannheims Erster Bürgermeister Christian Specht; Ralf Klöpfer, Vertriebsvorstand der MVV Energie AG; Baubürgermeister Ralf Eisenhauer
Spatenstich für den MVV E-Ladehub auf Columbus (v. l.): Achim Judt, Geschäftsführer MWSP; Mannheims Erster Bürgermeister Christian Specht; Ralf Klöpfer, Vertriebsvorstand der MVV Energie AG; Baubürgermeister Ralf Eisenhauer (Foto: MVV)

Spatenstich für den MVV e.Ladepark Columbus

Auch die FRANKLIN Teilfläche Columbus wird dieses Jahr weiter erschlossen.

Letzte Woche erfolgte auf Columbus mit Ralf Klöpfer, Vertriebsvorstand der MVV Energie AG, Mannheims Erster Bürgermeister Christian Specht, Baubürgermeister Ralf Eisenhauer und Achim Judt, Geschäftsführer der MWSP der Spatenstich für ein innovatives Projekt.

Aus der in unmittelbarer Nähe zur B38 liegenden ehemaligen Tankstelle der US-Armee wird der neue, von der MVV umgebaute und betriebene e.Ladepark Columbus für Elektrofahrzeuge. Im ersten Bauabschnitt entstehen hier zunächst sechs „High Power Charging“ (HPC) Ladesäulen mit zwölf Ladepunkten. In einer weiteren Ausbaustufe kommen fünf weitere Schnellladepunkte mit zehn Ladeplätzen hinzu. Die Säulen ermöglichen ein Laden mit bis zu 300 Kilowatt und eignen sich damit ideal für die neue und zukünftige Generation von Elektroautos mit höheren Ladeleistungen. Voraussichtlich im Herbst 2023 werden die ersten E-Ladesäulen in Betrieb gehen.

Das Gebäude der ehemaligen Tankstelle wird größtenteils erhalten und von Grund auf saniert. Architektonisches Highlight wird die Metallfassade sein, die nachts hinterleuchtet wird. Der Innenraum zeichnet sich durch geschwungene Linien und warme Farben für die Wandgestaltung und das Mobiliar aus. Vor dem Ladehub wird zudem ein Sitzbereich entstehen.
Für die städtische Entwicklungsgesellschaft MWSP hat das Projekt Vorzeigecharakter. Es ist ein wichtiger Baustein im FRANKLIN Mobilitätskonzept, das von Anfang an den Ausbau nachhaltiger Mobilität in den Fokus der Entwicklung des neuen Stadtteils gestellt hat.

Solarleuchte auf dem FRANKLIN FIELD Platz
Solarleuchte auf dem FRANKLIN FIELD Platz (Foto: MWSP/Roger Münzenmayer)

Erste Solarleuchten auf FRANKLIN installiert

Zurzeit werden der FRANKLIN FIELD Platz und der benachbarte öffentliche Parkplatz an der Abraham-Lincoln-Allee durch die städtische Entwicklungsgesellschaft MWSP umgestaltet.

Natürlich spielen bei der Entwicklung dieses öffentlichen Raums Aspekte der Nachhaltigkeit eine große Rolle. Neben der Pflanzung von Schatten spendenden Bäumen und Sträuchern werden insgesamt 26 Leuchten neu installiert. Das Besondere: Diese funktionieren ausschließlich mit selbst erzeugter Energie aus Sonnenlicht. Die Platzbeleuchtung wird somit völlig unabhängig vom vorhandenen Stromnetz. Die Technik und das außergewöhnliche Design der Leuchten sind dabei richtungsweisend.

Die Photovoltaikmodule integrieren sich perfekt in die schlanken Masten. Gekoppelt mit hocheffizienter Lichttechnik und langlebigen austauschbaren Akkus ermöglichen sie ab sofort auf dem FRANKLIN FIELD Platz Licht ganz ohne C0²-Emissionen. Erstmals wird dieser Leuchtentyp in Deutschland eingesetzt – dies unterstreicht einmal mehr die Rolle von FRANKLIN als Modellquartier für zukunftsgerechte Stadtentwicklung.

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