
Die Gewerbeansiedlungen auf Columbus nehmen Formen an. Neben den bereits deutlich sichtbaren Baufortschritten auf dem BAUHAUS-Gelände und dem MVV-Ladehub, ist nun auch der Spatenstich für die neue Unternehmenszentrale der Hitachi Energy Germany AG erfolgt.
Verkehrsgünstig direkt neben der B38 gelegen, entsteht ein richtungsweisender, nachhaltiger Gebäudekomplex. Er setzt neue Maßstäbe sowohl im Bau als auch in der Raumnutzung. Nicht umsonst wurde das Projekt bereits mit einem Platin Vorzertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet und leistet damit einen wertvollen Beitrag im Rahmen des Local Green Deal für Mannheim.
Insgesamt 4 Gebäude in klimaneutraler Holzbauweise, die sich um einen grünen Innenhof gruppieren, umfasst das Areal. Schon 2025 sollen 750 Mitarbeiter dort einziehen. Entwickelt wurde das Projekt von der 3iPro GmbH. Damit zahlt das Projekt ein auf den Modellcharakter, den Columbus für die Entwicklung von Gewerbegebieten hat. Waren früher Gewerbegebiete stark versiegelt, entstehen hier rund sechs Hektar großzügige öffentliche Freiflächen und eine hohe Aufenthaltsqualität – nicht nur für die Angestellten der angrenzenden Unternehmen.

Der ÖPNV ist für die MWSP ein wesentlicher Pfeiler des FRANKLIN-Mobilitätskonzepts, welches einen autoreduzierten Stadtteil zum Ziel hat. Mit der neuen Stadtbahnlinie 16 steht den Bewohner*innen, neben den bereits existierenden Sharing Angeboten von FRANKLIN Mobil, VRNnextbike sowie dem rnv fips Bus ab Dezember 2023 ein weiteres wichtiges Mobilitätsangebot zur Verfügung.
Der neue Mannheimer Oberbürgermeister Christian Specht informierte sich diese Woche vor Ort bei einer Baustellenbegehung mit den Projektpartner*innen der Mannheimer Verkehr GmbH, Rhein-Neckar-Verkehr GmbH und der MWSP über den aktuellen Stand der Baumaßnahme und die noch ausstehenden Arbeiten. Das seit zwanzig Monaten laufende Projekt befindet sich auf der Zielgeraden: Die Gleise sind komplett verlegt und auch die Fahrleitungen bereits montiert. In der Thomas-Jefferson-Strasse läuft zurzeit der Endausbau der Fahrbahn, der Haltestelle und der Gehwege. Dieser wird im November abgeschlossen sein.
Darüber hinaus folgen in den kommenden Wochen die Einrichtung der barrierefreien Haltestellen, die Anbringung der Beschilderung entlang der Strecke sowie die ökologisch nachhaltige Bepflanzung der Wendeschleife und der Grüngleise.
Der Starttermin für die neue Stadtbahnlinie steht auch schon fest: Mitte Dezember soll die 1,8 Kilometer lange Strecke offiziell in Betrieb genommen werden. Sie führt vom Endhaltepunkt Sullivan über die Stationen Franklin Mitte und Funari bis zur Bensheimer Strasse. Dort muss zunächst noch in die Linie 5 umgestiegen werden. Voraussichtlich ab 2027 wird es dann eine durchgehende Verbindung über die Mannheimer Innenstadt bis nach Rheinau geben.

Mit Beginn des Schuljahres 2023/24 in der nächsten Woche haben die Schüler*innen der Franklinschule einen neuen Schulweg: Er führt an den Gleisen der künftigen Stadtbahn entlang in den Neubau, der in knapp zweieinhalb Jahren Bauzeit entstanden ist.
16 helle Klassensäle, von außen aufgrund der einzelnen Dächer gut zu erkennen, eine vom Förderverein bestückte Schulbibliothek, ein Forscherraum, eine große Mensa und die Verwaltungsräume befinden sich im zweistöckigen Gebäude, in dem Holz der vorherrschende Baustoff ist. Eine neue große Turnhalle grenzt direkt an das Gebäude an. Sie steht zukünftig auch Sportvereinen zur Verfügung.
Als verbindliche, vierzügige Ganztagsgrundschule spielt die Franklinschule eine zentrale Rolle in der Entwicklung des neuen Quartiers und ist ein Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft über die Region hinaus.
Entstanden ist der Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Elementary School der Amerikaner. Er ist in nachhaltiger Holzhybridbauweise mit Photovoltaikanlage konzipiert und bietet mit moderner Clusterstruktur Raum für einen pädagogisch gestalteten Ganztag. Der Neubau wird Platz für bis zu 448 Schüler*innen bieten.
Während in der Schule vereinzelte Restarbeiten laufen, wird die Fertigstellung der neuen Außenanlage vermutlich noch bis Ende des Jahres andauern.

Die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam steht die nächsten Jahre mit dem Projekt Krampnitz vor einer ähnlich großen städtebaulichen Herausforderung wie die MWSP bei der Gesamtentwicklung der Konversionsfläche FRANKLIN.
Ein 140ha großes ehemaliges Kasernengelände wird dort gerade zu einem gemischtgenutzten Stadtquartier mit 5.000 Wohnungen und Raum für bis zu 3.000 Arbeitsplätze entwickelt. Die ersten der prognostizierten 10.000 Bewohner sollen Ende 2024 einziehen.
Ein guter Grund also für den Besuch einer 6-köpfigen Gruppe der Entwicklungsgesellschaft ProPotsdam bei der MWSP zum inspirierenden Austausch über die Themen Durchführung komplexer Quartiersentwicklungen, Energie- und Mobilitätskonzepte sowie Grundstücksvermarktung. Bei Führungen über die Konversionsflächen FRANKLIN und SPINELLI konnten die Kollegen aus Brandenburg direkt vor Ort Eindrücke zum Stand der Areale sammeln und Nutzen aus der großen Expertise der MWSP bei der Realisierung von zukunftsweisenden Städtebauprojekten ziehen.

Eine besondere Bedeutung bei der Entwicklung des neuen Stadtteils FRANKLIN kommt dem Thema Erschließung zu. Der Großteil der grünen Freiräume ist bereits hergestellt, der Endausbau der Straßen schreitet sichtbar voran. Mit Fertigstellung der rund 500 m langen Robert-Funari-Straße wurde nun eine wichtige, neue Verbindung fertiggestellt und geöffnet. Diese regelt ab sofort nicht nur den Verkehrsfluss innerhalb von FRANKLIN, sondern auch den übergeordneten Verkehr, der bislang durch die Bensheimer Straße angebunden war.
Die rund 500 m lange Straße wurde in 16 Monaten durch die MWSP endausgebaut. Sie verfügt über drei Straßenkreuzungen und verbindet somit die Wasserwerkstraße, George-Washington-Straße und Birkenauer Straße.
Im Straßenverlauf wurden vier Fußgängerquerungen eingerichtet, welche alle mit Ampelanlagen ausgestattet sind. Besondere Bedeutung kommt dem Übergang auf Höhe der Franklinschule zu, der dazu dient, den Grundschüler*innen einen sicheren Schulweg zu ermöglichen. Gehwege verlaufen parallel auf beiden Straßenseiten und räumen in den breiteren Abschnitten auch Radfahrer*innen ein Nutzungsrecht ein. 40 Bäume werden entlang der Straße gepflanzt und unterstreichen mit den begrünten Versickerungsbeeten den hohen Anspruch an den öffentlichen Raum auf FRANKLIN.

Auf dem FRANKLIN Fest kam auch in diesem Jahr wieder alles zusammen, was den Stadtteil ausmacht: ein buntes Bühnenprogramm und vielfältige Aktionsstände, die über 4.000 Besucher*innen auf den FRANKLIN Field Platz und die FRANKLIN-Sportanlage zogen.
Nach der Eröffnung durch den FRANKLIN Kinderchor begeisterten die Band des Interkulturellen Hauses Mannheim (IKHM), das Artemis-Orchester, die Tänzer*innen der Karnevalsgesellschaft „Die Löwenjäger“ sowie das YOUNITY Projekt des Kulturhauses Käfertal das Publikum, bevor das Nationaltheater Mannheim mit einem Auszug aus dem Familienstück „CHRRRRSCHHHHHH – in den Wald“ für ausgelassenes Lachen sorgte und die Band „The Shades of Soul“ – bestehend aus früheren Mitgliedern der US Army Band – den Platz zum Kochen brachte.
Insgesamt wurde die amerikanische Geschichte des Geländes stark in den Fokus gesetzt. Teil des Programms waren u. a. auch ein Car Flea Market, Vorführungen von Zeitzeugenfilmen und American-Football-Aktionen. Diverse Streetfood-Stände und Akteure von FRANKLIN kümmerten sich um das leibliche Wohl der Besucher*innen, an 28 Aktionsständen von Vereinen und Initiativen wurde gespielt, gebastelt, gesportelt und gequizzt.

Mit dem FRANKLIN Village wurde gestern ein besonderes Wohnquartier auf FRANKLIN eingeweiht. 90 Mietwohnungen umfasst der Wohnkomplex in der Franklin-D.-Roosevelt-Strasse, der ökologisch wie sozial einen hohen Nachhaltigkeitsanspruch erfüllt. Die ersten Mieter des Mehrgenerationen-Projekts werden bereits im August erwartet.
Architektonisch wurde das gesamte Wohnquartier durch die Architekten von Sauerbruch Hutton (Berlin) im konstruktiven Holzbau entwickelt. Das Projekt „Franklin Village“ ist für das Thema „Holzbauweise im Geschosswohnungsbau“ ein Leuchtturmprojekt. Das Material Holz im Bauen leistet einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende und zur Minimierung der CO² Emission. Durch die Nutzung von E-Mobilität, Car-Sharing und Photovoltaik wird Franklin Village zudem einen dauerhaften Beitrag zur CO² Reduktion leisten.
Neben der hohen architektonischen Qualität bietet die Wohnanlage zusätzlich auch Räume, die Beziehung und Kommunikation ermöglichen und eine unterstützende Quartiersmoderation. Lebendigkeit entsteht darüber hinaus durch einen Mix an Bewohner*innen, der Vielfalt widerspiegelt und alle Generationen umfasst.
Geprägt wird die Anlage des Gesamtensembles durch einen großen Innenhof, der verdeutlicht, dass die nachbarschaftliche Gemeinschaft einen besonderen Raum und Stellenwert hat. Ebenfalls Bestandteil ist das 170qm große Quartiersforum, ein barrierefreier Multifunktionsraum mit Küche, gemütlicher Lounge, einem Besprechungs- und Seminarraum sowie einem Dachgarten der für alle Bewohner*innen zur Verfügung steht. Aktivitäten und Veranstaltungen unterschiedlichster Art sind hier möglich. Daneben werden ein großer Kinderspielraum, eine Fahrrad- und eine Bastelwerkstatt Orte für Begegnung und vielfältige Aktivitäten bieten und die Stadtteilnachbarschaft auf FRANKLIN fördern.

Bestes Wetter, gute Gespräche und lange Schlangen vor dem kostenlosen Fahrradcheck – der FRANKLIN Mobilitätstag der städtischen Entwicklungsgesellschaft MWSP am 13.05. war ein voller Erfolg.
Bei FRANKLIN Mobil erhielten die Besucher*innen Informationen zu Car- und Lastenradsharing und konnten die Fahrzeuge vor Ort ausprobieren. Die rnv stellte den flexiblen individuellen Personenshuttle fips vor, der auf App-Bestellung die sogenannte „letzte Meile“ zwischen Haltestelle und dem eigenen Zuhause überbrückt und somit das vorhandene ÖPNV-Angebot auf FRANKLIN sinnvoll ergänzt. Die MWSP beantwortete an ihrem Stand alle Fragen rund um das Thema Mobilität. Viel zu tun hatten die drei Fahrradprofis von Basement Bikes mit ihrem von der MWSP finanzierten, kostenlosen Fahrradcheck für die FRANKLIN Bewohner*innen. Schon gleich zu Beginn der Veranstaltung bildeten sich an der kleinen mobilen Fahrradwerkstatt lange Schlangen. Der Verkaufswagen von Fräulein Eiszeit verkürzte mit Kaffee, leckerem Eis und kühlen Getränken angenehm die Wartezeit.

Am 15. Mai 2023 beginnt der Straßenendausbau der Abraham-Lincoln-Allee. In den kommenden Monaten werden die südlichen Gehwege sowie die Fahrbahn und Bordsteine hergestellt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende des Sommers andauern.
Die Abraham-Lincoln-Allee wird in drei zeitlich aufeinander folgenden Abschnitten von Nord nach Süd ausgebaut: Beginnen werden die Bauarbeiten an der Einmündung der Europa-Achse. Der erste Abschnitt endet an der Kreuzung zur Thomas-Jefferson-Straße. Ab hier beginnt der 2. Abschnitt bis zur Kreuzung George-Washington-Straße. Der 3. Abschnitt reicht von dort bis zum DAV-Kletterturm.
Während der Bauzeit wird es zu Einschränkungen im Straßenverkehr kommen.
Ab dem Mai gilt ein absolutes Halteverbot in den geschotterten Seitenbereichen der Abraham-Lincoln-Allee.
Vor Ort gibt es Umleitungen für Auto- und Radverkehr.
Fußgänger werden ebenfalls an der Baustelle vorbei geleitet.
Die Einfahrten zu den Tiefgaragen der anliegenden Gebäude bleiben zugänglich.
Feuerwehr- und Krankenwagenzufahrt sind gewährleistet.
Über eventuelle Umleitungen der FRANKLIN Buslinie informiert die rnv zeitnah.

Abschnitt 1
Vollsperrung während der Bauphase, Umleitung über George-Sullivan-Ring
Abschnitt 2
Vollsperrung während der Bauphase; Verkehr wird über den Seitenbereich geleitet
Abschnitt 3
Halbseitige Herstellung, Vollsperrung für Asphaltarbeiten

Der Schulweg für die FRANKLIN Grundschüler wird noch sicherer. Seit Ende März gibt es morgens bis 8 Uhr und nachmittags um 16 Uhr einen neuen Lotsendienst am Fußgängerübergang zur FRANKLIN-Schule Ecke Thomas-Jefferson-Straße/Loop. Nach Vermittlung durch die MWSP engagiert sich das Gemeinschaftswerk Arbeit & Umwelt e.V. zunächst bis zu den Sommerferien in diesem Projekt, das künftig die Lotsen koordinieren wird.
Der Lotsendienst ist eine weitere Maßnahme, die Sicherheit des Schulweges für die Kinder auf FRANKLIN zu erhöhen. So wurden im Auftrag der MWSP in den letzten Monaten vor dem Schulgebäude neben einem absoluten Halteverbot im stark belasteten Fahrbahnbereich der Thomas-Jefferson-Straße, Kurzzeitparkplätze ausgewiesen und zusätzliche Bodenmarkierungen aufgebracht.
Die MWSP bemüht sich seit jeher, sichere Wegeverbindungen für die Bewohner*innen – insbesondere die Kinder – des Stadtteils herzustellen: Das auf Initiative engagierter Eltern etablierte Projekt Lauf- und Fahrradbus, bei dem die Grundschüler*innen auf festen und gesicherten Wegen gemeinsam zur Schule laufen, unterstützt die MWSP nach Kräften: Nicht nur stattet sie die Kinder mit Warnwesten aus, auch die gesamte Infrastruktur für die aktuell fünf Routen wird durch sie gestellt. In regelmäßigen Abständen überprüft sie die Verkehrssicherheit und passt je nach Bautätigkeit auf FRANKLIN in Abstimmung mit den städtischen Behörden die Wegeführung an.
Der Lauf- und Fahrradbus nutzt bereits seit jeher den ausgebauten und gut sichtbaren Überweg über die Thomas-Jefferson-Straße. In der Verlängerung führt dieser zum neuen Schulhaus der Franklinschule, das zum nächsten Schuljahr in Betrieb geht. Bereits jetzt können die Grundschüler diesen sicheren Schulweg lernen. Der Appell an alle Kinder, Eltern und die Laufbus-Gruppen lautet deshalb diesen Übergang zu nutzen und nicht mehr über den wenige Meter entfernten Trampelpfad den Schulweg abzukürzen. Darüber hinaus werden Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, gebeten die geltenden Sicherheitsregeln vor der Schule einzuhalten.