Menschenmenge, Pavillons und Sonnenschirme beim FRANKLIN Fest 2023. Rechts im Hintergrund das Alte Kino FRANKLIN mit dem Logo des Nationaltheater Mannheim.

FRANKLIN Fest 2024 mit vielen Highlights

Das beliebte Sommerfest im jüngsten Mannheimer Stadtteil FRANKLIN geht in die nächste Runde. Am Samstag den 13.7. organisiert die städtische Entwicklungsgesellschaft MWSP von 14 bis 19 Uhr auf dem FRANKLIN FIELD Platz und der angrenzenden Sportanlage wieder ein vielfältiges Programm für die Stadtteilbewohner und alle interessierten Mannheimer Bürger*innen.

Im Mittelpunkt des Festprogramms stehen in diesem Jahr sportliche Aktivitäten. Viele Vereine aus der Nachbarschaft stellen sich mit ihren Angeboten vor und laden zum Ausprobieren ein. Die Bandbreite reicht von Tennis, Handball, American Football, Boxen, Tanz, Dart bis hin zur neuen Trendsportart Pickleball.

Eröffnet wird das Fest pünktlich um 14 Uhr mit dem Auftritt des großen FRANKLIN Kinderchors der Kirche auf FRANKLIN. Die Band des Interkulturellen Haus Mannheim (IKHM) wird danach mit einem kleinen Weltmusik-Repertoire auf der Bühne stehen. Nach einer koreanischen Kampfkunstvorführung des TSV 1846 Mannheim gibt das Kulturhaus Käfertal mit Band, Mehrgenerationen-Chor und Tanz einen Einblick in sein erfolgreiches Projekt YOUNITY Studio.

Das Schauspiel des Nationaltheaters Mannheim ist mit Songs aus der Dreigroschenoper auf der Bühne vertreten. Zusätzlich wird um 16 Uhr das Stück „Unauthorized und Unverschämt – Wie schwarze Kinder der Nachkriegszeit ihr Leben und eine Bewegung formten“ im Alten Kino aufgeführt.

Das GIO Dancestudio ist ebenfalls mit einer eindrucksvollen Tanz-Performance vertreten, bevor zum Abschluss des Bühnenprogramms die Band „San Remo“ musikalisch das Publikum in die 30er bis 50er Jahre entführen wird. Mit ihrem Vintage Sound erweckt die 4-köpfige Band Swing, Jumpin‘ Jive, Rock’n Roll, Rockabilly und Gypsy Swing zu neuem Leben und lädt mit einem energiegeladenen Auftritt zum Tanzen und Mitsingen ein.

Auch abseits der Bühne wird wieder viel geboten. An verschiedenen Foodtrucks gibt es süße und herzhafte Speisen, Kaffee und kühle Getränke. 28 im Stadtteil beheimatete Vereine und Initiativen werden auf dem FRANKLIN FIELD Platz und auf dem angrenzenden Sportplatz mit vielfältigen Aktionsständen vertreten sein, die Kinder und Erwachsene zum Mitmachen einladen. Die MWSP selbst bietet an ihrem Stand Informationen rund um die Entwicklung von FRANKLIN sowie eine Zeitzeugenführung durch den Stadtteil an. Zudem besteht für Geschichtsinteressierte im HOUSE OF MAEMORIES direkt neben dem Festplatz die Möglichkeit, die kürzlich eröffnete Dauerausstellung MAEMORIES zur Geschichte der Amerikaner in Mannheim zu besuchen.

Auch der Deutsche Alpenverein (DAV) bietet an seinem parallel stattfindenden Tag der offenen Tür wieder eine tolle Aktion. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Festgelände besteht am vereinseigenen Kletterturm die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung seine Kletterkünste unter Beweis zu stellen.

Auswärtigen Festbesuchern wird die Anreise mit dem ÖPNV (Haltestelle Platz der Freundschaft) oder dem Fahrrad empfohlen. Vor Ort ist nur eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen vorhanden.

FRANKLIN Fest
13. Juli 2024
14 bis 19 Uhr
FRANKLIN FIELD Platz (Birkenauer Straße)
ÖPNV Haltestelle Platz der Freundschaft

Bühnenprogramm:
14.00 Uhr: FRANKLIN Kinderchor
14.45 Uhr: IKHM Band
15.30 Uhr: Koreanische Kampfkunstvorführung
16:00 Uhr: YOUNITY Studio Kulturhaus Käfertal
16.45 Uhr: Nationaltheater Mannheim
17.15 Uhr: GIO Dancestudio
18.00 Uhr: San Remo (Swing, Jumpin‘ Jive, Rock’n Roll)

Vertreterinnen und Vertreter des RABus-Projekts sowie Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium von Baden-Württemberg (3.v.l.) vor dem Einstieg eines Testfahrzeugs. Foto: rnv GmbH
Vertreterinnen und Vertreter des RABus-Projekts sowie Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium von Baden-Württemberg (3.v.l.). Foto: rnv GmbH

Projekt RABus: Dialog zu barrierefreiem automatisierten ÖPNV

Im Projekt RABus werden selbstfahrende Busse auf FRANKLIN testweise auf die Straße gebracht. Im Rahmen einer Dialogveranstaltung wurden jetzt auf Vermittlung der MWSP mit mobilitätseingeschränkten Menschen und der Verkehrsstaatssekretärin Elke Zimmer Aspekte der Barrierefreiheit beleuchtet. Dabei konnten eingeladene Personen ein Testfahrzeug live erleben und in den Austausch mit den RABus-Partnern treten. Das Projekt wird durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg gefördert.

Den 20 eingeladenen Gästen wurden an drei Stationen Informationen zur Zukunft des barrierefreien automatisierten ÖPNV gegeben und anschließend mit den Expertinnen und Experten der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv), des Technologiekonzerns ZF, des Forschungsinstituts für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS) und des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) diskutiert. Im Fokus der Stationen: das Testfahrzeug selbst, die zukünftigen Haltestellen für solche Fahrzeuge und die möglichen nachfragebasierten Angebotsformen (On Demand). „Für eine zukunftsfähige Mobilität brauchen wir einen verlässlichen und flächendeckend ausgebauten ÖPNV. Dabei müssen wir auch die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen von Anfang an berücksichtigen. Der heutige Austausch war daher spannend und aufschlussreich.

Die gewonnenen Erfahrungen müssen in die weiteren Entwicklungen einfließen. Klar ist, dass autonome Shuttles einen wesentlichen Beitrag für die Verkehrswende leisten werden“, so Staatssekretärin Elke Zimmer. Damit alle Menschen dieses Angebot gleichermaßen nutzen können, ist es wichtig, dass die Fahrzeuge die gleichen hohen Ansprüche an Barrierefreiheit erfüllen wie reguläre Busse und Bahnen. Im Rahmen der Veranstaltung zeigt sich, dass es auf verschiedene Details ankommt, damit alle Personengruppen künftige Angebote gut und gerne nutzen können. Ein Beispiel hierfür ist, dass Knöpfe zum Kontaktieren der Leitstelle besonders sorgfältig angebracht werden müssen, damit Sie für jeden erreichbar sind. Die Ergebnisse des Austauschs wurden dokumentiert und sollen Eingang in die künftige Entwicklung des automatisierten ÖPNV finden. Die RABus-Projektpartner arbeiten derzeit daran, dass die autonomen Shuttles auf FRANKLIN noch im Sommer im Testbetrieb verkehren. Die Projektpartner planen Geschwindigkeiten von max. 40 km/h innerstädtisch bzw. 60 km/h im Überlandgebiet. Dabei kommen die Fahrzeuge auf eine Reichweite von etwa 100 Kilometer. Die mit einer Einstiegsrampe ausgestatteten Shuttles verfügen über einen stufenlosen Innenbereich, der Raum für bis zu zehn Passagiere, inklusive eines Platzes für mobilitätseingeschränkte Menschen, bietet. Auch Assistenzhunde haben darin Platz.

Jennifer DeWitt Walsh, stellv. Generalkonsulin der USA in Frankfurt und Christian Specht, OB Mannheim vor dem Modell desStadtteils FRANKLIN in der MAEMORIES Ausstellung im HOUSE OF MAEMORIES.
Jennifer DeWitt Walsh, stellv. Generalkonsulin der USA in Frankfurt, und Oberbürgermeister Christian Specht vor dem Modell des Stadtteils FRANKLIN in der MAEMORIES Ausstellung im HOUSE OF MAEMORIES. (© Nikola Haubner)

Ausstellung „MAEMORIES – Amerikanische Geschichte(n) in Mannheim“ eröffnet

70 Jahre gemeinsame Geschichte(n) – die Amerikaner haben Mannheim in der Zeit nach 1945 ganz wesentlich geprägt. Die Garnison der US-Streitkräfte war bis zu ihrer Auflösung 2011 und dem Abzug 2015 eng mit der Stadt und ihren Menschen verbunden. Diese Verbindungen nimmt die neue Dauerausstellung „MAEMORIES – Amerikanische Geschichte(n) in Mannheim“ auf, die jetzt im HOUSE OF MAEMORIES im Stadtteil FRANKLIN zu sehen ist. Am Freitag wurde die Ausstellung von Oberbürgermeister Christian Specht und Projektbeteiligten eröffnet. Die Schau wurde von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert.

Die Ausstellung hält die amerikanische Geschichte(n) Mannheims am Leben und gibt Einblicke in ganz verschiedene Aspekte dieser bewegenden Zeit. Wo waren die US-Truppen in Mannheim stationiert, wie lief das amerikanische Alltagsleben bei uns, wo haben sich die amerikanische und die deutsche Welt überschnitten und gegenseitig beeinflusst: Die Ausstellung geht auf Spurensuche und erzählt dabei Geschichte und viele Geschichten. 

Erstellt wurde sie in Auftrag von MWSP und MARCHVUM durch die tecton GmbH, Berlin, in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Dr. Andrea Perthen. Zu sehen sind neben der Entwicklung der Garnison und ihrer Stützpunkte unter anderem Aspekte des Alltagslebens im Benjamin Franklin Village und in den Kasernen. Zahlreiche Fotografien, auch einzelne Filme, Dokumente und Objekte lassen die amerikanische Geschichte in Mannheim lebendig werden.

Ein Highlight der Ausstellung ist ein interaktiv belebtes Modell von Franklin. Ein anderes ist eine Galeriewand mit Fundstücken aus den früheren Kasernen sowie ein kleines Kino, mit Kurzfilmen zum Thema.

Zu Gast bei der Eröffnung war auch die stellvertretende Generalkonsulin der USA in Frankfurt, Jennifer DeWitt Walsh.  „The U.S. Consulate General in Frankfurt is grateful to Marchivum, MWSP, and the City of Mannheim for their support for this important exhibition celebrating our shared values and history“, so Mrs. DeWitt Walsh. „The U.S. servicemembers and families who lived and worked in Mannheim were not only here to do a job, but also to serve a mission that broadened their own horizons and allowed authentic people-to-people ties to be firmly established, continuing to this day as part of the enduring German-American friendship.“

Die Ausstellung „MAEMORIES – Amerikanische Geschichte(n) in Mannheim“ ist ab sofort jeweils samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Zu sehen ist die Schau im HOUSE OF MAEMORIES, Abraham-Lincoln-Allee 5. Der Eintritt ist frei.

Eine öffentliche Führung wird immer am 1. Sonntag im Monat um 11 Uhr angeboten, Dauer ca. 60 Minuten. Ohne Anmeldung und kostenfrei.

Alle Infos rund um die Ausstellung finden sich auch unter www.maemories.de

Luftbild von FRANKLIN mit Hochpunkten E und O und Wohnbebauung FRANKLINB Mitte.

Parkkonzept FRANKLIN

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung für Bewohner*innen hat die Stadt Mannheim zusammen mit der MWSP das Konzept für den Umgang mit dem ruhenden Verkehr auf FRANKLIN vorgestellt.

Dieses wird in zwei Stufen umgesetzt und sieht bewirtschaftetes Parken auf Parkflächen und im öffentlichen Straßenraum vor. Ab Anfang Juli haben Sie die Möglichkeit sich über die Homepage der MWSP auf einen Stellplatz zu bewerben.

Sie erhalten in diesem Zusammenhang dann auch Informationen bezüglich Anzahl, Verortung, Kosten sowie technischer Details der verfügbaren Stellplätze. Das zugrunde liegende Konzept hinsichtlich des zukünftigen Umgangs mit dem ruhenden Verkehr im gesamten Stadtteil FRANKLIN kann bereits jetzt hier eingesehen werden.

Zum Download Parkkonzept FRANKLIN

Eine Gruppe Schüler*innen der Franklinschule mit Warnwesten und orangenen Müllbeuteln sammeln Unrat beim zweiten Clean Up Day der MWSP auf FRANKLIN.

Voller Erfolg: Zweiter FRANKLIN Clean Up Day

In Mannheims jüngstem Stadtteil FRANKLIN haben Bewohner*innen gemeinsam angepackt, um ihr Quartier von Müll und Unrat zu befreien. Am Freitag fand der zweite FRANKLIN Clean Up Day statt, an dem Kindergarten- und Schulkinder wie auch Erwachsene für Ordnung sorgten. Insgesamt wurden an diesem Tag knapp 300 Säcke Müll gesammelt.

Aufräumen statt Schulbank drücken: Um 8 Uhr haben sich die Schülerinnen und Schüler der Franklinschule und Spinellischule sowie die Kinder der Espira Kinderbetreuung (insgesamt ca. 450 Kinder) mit ihren Lehrer*innen, Erzieher*innen und Eltern auf FRANKLIN getroffen und zusammen ihren Stadtteil bis 12 Uhr von achtlos weggeworfenem Müll befreit. In der Turnhalle der ehemaligen Elementary School boten der Stadtraumservice Mannheim, die Surfrider Baden-Pfalz und das Zentrum für Globales Lernen Informationen und Spiele zum Thema Abfall, die von den Schülerinnen und Schülern besucht wurden.

Außerdem wurde vom Bauhaus auf Columbus, dessen Eröffnung im Juni stattfinden soll, ein gesunder Snack zur Verfügung gestellt. Am Nachmittag zwischen 15 und 17 Uhr waren dann alle Bewohnerinnen und Bewohner auf FRANKLIN gefragt, die Arbeit der Kinder fortzuführen. Die Info- und Lernstationen in der Turnhalle waren hier ebenfalls geöffnet. Außerdem war das Coffeebike der Rösterei artezania aus Viernheim mit einem Angebot an Kaffee und Kuchen vor Ort. Das gesamte Material zum Sammeln des Mülls wurde vom Stadtraumservice Mannheim bereitgestellt. Die Organisation lief über das Aufsiedlungsmanagement der MWSP mit Unterstützung des Stadtraumservice, der Schulen und des Local Green Deal Mannheim.

RABus mit geöffneten Seitentüren.
Der RABus konnte beim zweiten FRANKLIN Mobilitätstag besichtigt werden.

Zweiter FRANKLIN Mobilitätstag informierte umfassend über Angebote

Mannheims jüngster Stadtteil FRANKLIN bietet seinen Bewohnerinnen und Bewohnern verschiedenste Lösungen in Sachen Mobilität an. Ob Bahn, Bus, Car Sharing, Leihfahrräder, fips oder RABus – über all diese Angebote informierte der Mobilitätstag FRANKLIN, der zum 2. Mal von der MWSP veranstaltet wurde.

Am Samstag, 13. April 2024 von 11 bis 17 Uhr waren alle Interessierten auf den FRANKLIN FIELD Platz eingeladen, um die Angebote kennenzulernen. Probefahrten mit dem Hyundai Kona Elektro wurden ebenso angeboten wie eine Helmberatung, Fahrradparcours für Kinder, ein kostenloser Fahrradcheck der Chance Bürgerservice Mannheim gGmbH und Wissenswertes von der Jugendverkehrsschule und der Polizei Mannheim. Außerdem bot der ADFC von 12-16 Uhr ein Radcodierung an. Während des Mobilitätstages hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, das Projekt „RABus“, das den Einsatz vollautomatisierter Klein-Busse wissenschaftlich erforscht und real erprobt, kennenzulernen und sich bei den Projektbeteiligten in Mannheim (FKFS, ZF, KIT und rnv) über den aktuellen Stand zu informieren.

Highlight war die Vorstellung des RABus-Shuttles: Erstmals konnten Interessierte das autonom fahrende Fahrzeug aus der Nähe betrachten und einen Blick in das Shuttle-Innere werfen. Zudem präsentierte der Technikträger entlang der RABus-Route seine Fähigkeiten. Bei diesem handelt es sich um jenes Fahrzeug, das als eines der ersten überhaupt die Erprobungszulassung nach AFGBV vom Kraftfahrbundesamt erhalten hat.

Darüber hinaus informierte die rnv an diesem Tag über aktuelle Themen rund um Bus und Bahn. Neben allgemeinen Tarif- und Fahrplanauskünften standen das Deutschlandticket sowie das Mobilitätsangebot der rnv auf FRANKLIN im Zentrum. Außerdem erfuhren Interessierte aktuelle Informationen und allerlei Wissenswertes zu fips, dem flexiblen und individuellen Personen-Shuttle der rnv.

Eine Gruppe mit 20 Kleinkindern und Erwachsenen in gelben Schutzwesten auf dem Loop in FRANKLIN beim Sammeln von Unrat.

Gemeinsam für einen sauberen Stadtteil

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr geht es nun in die nächste Runde. Am 3. Mai packt FRANKLIN wieder zusammen an: bei der zweiten großen Stadtteil „Clean Up“-Aktion der MWSP.

Am Vormittag sind die Kindergärten und die FRANKLIN-Schule sowie die SPINELLI-Schule rund um ihre Gelände aktiv. Nachmittags können dann von 15 bis 17 Uhr alle Bewohner*innen zum Unratsammeln einsteigen. Treffpunkt ist die Turnhalle der ehemaligen Elementary School in der Thomas-Jefferson-Straße 4. Dort findet die Ausgabe und Rückgabe der benötigten Sammelmaterialien statt und es gibt Infos für die Teilnehmer*innen über die besten noch zu reinigenden Gebiete.

Ergänzt wird die Aktion durch Angebote der Surfrider und des Zentrums für Globales Lernen zum Beispiel zum Thema Mülltrennung. Zudem liefert der Stadtraumservice Mannheim viele wertvolle Informationen rund um das Thema Abfall.

Die MWSP freut sich über viele freiwillige Müllsammler. Um Anmeldung unter aufsiedlungsmanagement@mwsp-mannheim.de wird gebeten.

6-jähriges Kind mit Strohhut und Zahnlücke macht mit seinen Fingern ein Herz.

Neues Angebot für Kinder und Jugendliche

Die Stadt Mannheim startet die mobile Jugendarbeit FRANKLIN mit freizeitpädagogischen Angeboten für Kinder und Jugendliche.

Im Fokus stehen hierbei Spielen, Sport und Bewegung. Die aufsuchende Jugendarbeit ist ein weiterer Themenschwerpunkt. Die mobile Jugendarbeit kommt dorthin, wo sich Kinder und Jugendliche im Stadtteil aufhalten, wird zum wichtigen Ansprechpartner und erschließt den Sozialraum auf FRANKLIN. Nicht zuletzt wird mit lokalen Akteuren kooperiert, um gemeinsam spannende Aktionen zu kreieren.

Die erste Veranstaltung steht bereits fest. Am Dienstag, 26. März 2024 findet von 15 bis 18 Uhr auf dem FRANKLIN FIELD Platz vor dem Boulderhaus in Kooperation mit dem Spielmobil Mannheim ein kostenloses offenes Spielangebot für Kinder ab 6 Jahren statt. Eine gute Gelegenheit für alle Interessierten vorbeizuschauen, mitzumachen und die mobile Jugendarbeit FRANKLIN kennenzulernen. Weitere Infos gibt es unter www.franklin.majo.de

Blick von oben auf die bis jetzt fertiggestellten 9 Stockwerke der zwei Neubautürme des Hochpunkts H. Die Fassaden sind mit Baugerüsten verkleidet. Rechts und links stehen zwei große Kräne.

Verbindungsbrücke am Hochpunkt H wird montiert.

Auf FRANKLIN wächst derzeit ein besonderes Wohnhaus: Die GBG baut den Hochpunkt H, ein Gebäude in Form des Buchstabens H. Derzeit besteht der Bau noch aus zwei voneinander getrennten Türmen, bald aber werden beide verbunden, indem eine Brücke in Höhe des siebten und achten Stockwerks eingehoben und dann zu Wohnungen ausgebaut wird.

Der Einhub der Brückenteile ist ein spektakulärer Vorgang, da das Gewicht und die Spannweite der Stahlverbindung einen der größten mobilen Kräne erfordert, die es in Deutschland gibt. Der Aufbau wird zwei Tage dauern. Da er hinter der Baustelle stehen wird, ergeben sich dadurch keine Behinderungen für den Verkehr auf FRANKLIN. Die George-Washington-Straße ist auch während der Arbeiten normal befahrbar. Der Einhub selbst ist abhängig von der Witterung,

Er soll nach augenblicklicher Planung am Dienstag, 27. Februar 2024, starten und bis zum Mittwoch, 28. Februar dauern. Der Vorgang kann von vielen Stellen rund um die Baustelle auf FRANKLIN beobachtet werden. Alle Anwohner*innen und Bürger*innen, die Interesse an begleitenden Erläuterungen durch Bauexpert*innen haben, lädt die GBG zu einem gemeinsamen Termin ins benachbarte Holzhybridgebäude ein. Von dort haben Besucher*innen beste Aussicht auf die Baustelle und können bei einer Tasse Kaffee den Vorgang beobachten und alle ihre Fragen dazu im Gespräch mit GBG-Mitarbeiter*innen stellen. Zudem können bei dem Termin auch Wohnungen im Holzhybridgebäude besichtigt werden. Das Event findet statt am Mittwoch, 28.2.24, 13 bis 17 Uhr, George-Washington-Straße 182 (direkt neben der Baustelle Hochpunkt H) im Holzhybridgebäude der GBG.

Gruppenfoto bei der Scheckübergabe. Nadine Masch (zweite von rechts) und Sarah Rappolt (rechts) vom Franklin Community für urbanes Leben e.V. und ihre Schafe freuen sich mit Matthias Schöner (zweiter von links) und Esther Gensrich (links, beide von MVV) über die Unterstützung.
Nadine Masch (2.v.r.) und Sarah Rappolt (r,) vom Franklin Community für urbanes Leben e.V. und ihre Schafe freuen sich mit Matthias Schöner (2.v.l.) und Esther Gensrich (l., beide von MVV) über die Unterstützung. (Foto: MVV)

Förderung für FRANKLIN Schafe

Bereits seit Beginn der Entwicklung sind sie ein wichtiger Teil von FRANKLIN: die Schafe der Franklin Community für natürlich urbanes Leben e.V. Jetzt konnte sich der Verein bei der Ausschreibungsrunde 2023 des MVV-Sponsoringfonds eine dringend benötigte Förderung für die Pflege der Tiere sichern.

Jedes Jahr unterstützt die MVV Projekte von fünf Mannheimer Vereinen und Institutionen mit je 2.000 Euro. Ermittelt werden die Gewinner dabei mittels einer öffentlichen Onlineabstimmung. Bei der Ausschreibung in 2023 standen die Aspekte Gesellschaft, Nachwuchsförderung und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Insgesamt 30 Vereine hatten sich mit ihren Projekten für den Sponsoringfond beworben. Bei der Abstimmung erreichte die Franklin Community für natürlich urbanes Leben e.V. mit 2.475 Punkten den zweiten Platz.

Verwendet werden soll die Förderung nun zur Anschaffung eines Anhängers zum Transport der Schafe auf FRANKLIN. Der Verein kümmert sich derzeit um die Versorgung von elf Schafen. Diese haben eine feste Standweide mit Unterstand neben dem ehemaligen Offizierscasino im Teilbereich Sullivan. „Da wir weitere Flächen auf FRANKLIN beweiden dürfen, benötigen wir eine Transportmöglichkeit, weil eine Führung der Herde aufgrund des Straßenverkehrs durch FRANKLIN nicht möglich und zu gefährlich ist“, erläutert Nadine Masch, 1. Vorstandsvorsitzende. Die ab April 2024 von der Stadt Mannheim zugeteilte neue Weidefläche befindet sich in der Wasserwerkstraße. Um die Distanz von zwei Kilometern zu überwinden, wird ein Anhänger benötigt. Dieser soll aber darüber hinaus auch zum Transport von Heu und Stroh und für den Transport kranker Tiere eingesetzt werden.

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