Aktivitäten
11. Dezember 2019

Über 1000 Bewohner auf Franklin

Die Prognosen haben es zwar angedeutet, trotzdem ist die Freude groß: Die Bewohnerzahl von FRANKLIN hat vor Kurzem die 1000er-Grenze überschritten. Somit wird deutlich, dass es mit großen Schritten vorangeht, dass das Quartier unaufhaltsam wächst, dass die Planungen immer greifbarer werden.
Für die Anwohner, deren Besucher und diejenigen, die auf FRANKLIN arbeiten, ist dieser Entstehungsprozess nach wie nicht nur spür-, sondern auch sichtbar. Baufelder werden erschlossen, neue Straßen entstehen, Kräne, Bagger, Laster, Bauarbeiter prägen noch das Bild der Umgebung. Doch so langsam fügt sich das eine ins andere. Die Infrastruktur für das moderne Wohnquartier wächst täglich. Beispielsweise ist die Franklinschule schon in Betrieb. Wenn auch vorerst in einem Interimsgebäude, der ehemaligen Elementary School, die einst von den Amerikanern genutzt wurde. Dennoch ist die Schule schon einige Kooperationen mit Institutionen vor Ort eingegangen und freut sich über engagierte Eltern. Seit geraumer Zeit durchkreuzt zudem eine E-Buslinie der rnv das Gelände und macht FRANKLIN endgültig zu einem Teil der Quadratestadt.
Neben der Schule und der Buslinie ist jedoch auch anderweitig infrastrukturelles Leben ins Quartier eingekehrt. Die Kirchen bieten Programm an, das IKHM und die Sports Arena sind zu beliebten Anlaufstellen geworden. Bei der WohnBar des Aufsiedlungsmanagements der MWSP haben die FRANKLIN-Bewohner regelmäßig die Möglichkeit, sich kennen zu lernen und auszutauschen. Das Aufsiedlungsmanagement selbst fördert Kooperationen und bringt nach wie vor Institutionen, Investoren und Nachbarn zusammen. Für die Kleinen im Quartier steht aktuell die Kuckuck-Box zur Verfügung. Der mobile Spielplatz ist im Einsatz, bis im kommenden Jahr der erste richtige Spielplatz gebaut ist. Ebenso steht im Frühjahr 2020 die Fertigstellung der Franklin-Klinik an, wohingegen auf Columbus der Abbruch des Altbestands läuft.
Doch damit noch lange nicht genug. Aufmerksamen Beobachtern dürfte auch der Straßen- und Wegebau aufgefallen sein. Auch der schreitet – Sullivan miteingeschlossen – voran. So wird zum Beispiel die Robert-Funari-Straße nächstes Jahr freigegeben und erste Wege erscheinen im Rahmen des ersten Abschnitts der Grünmaßnahmen, die auf dem Gelände durchgeführt werden. Auch die Sportler dürfen sich freuen. Denn der sich aktuell im Umbau befindliche Sportplatz wird im neuen Jahr zur Verfügung stehen. Der Anspruch, ein moderner, vor allem mit Blick auf alternative Verkehrsformen fortschrittlicher Stadtteil zu werden, fällt bei dem ganzen Treiben nicht unter den Tisch. So bietet FRANKLIN mobil mit vier ausleihbaren Elektroautos schon heute alternative Lösungen für den Zweitwagen an.
„An fast jeder Ecke von FRANKLIN leben schon Menschen. Es ist manchmal ein Durcheinander, aber vor allem ein großes Miteinander“, schildert der MWSP-Geschäftsführer Achim Judt seine Beobachtungen. Zu diesem großen Miteinander zählt er auch das gesamte MWSP-Team, das mit den FRANKLIN-Bewohner quasi im selben Boot sitzt. Denn die städtische Tochtergesellschaft, die sich um Mannheims Konversionsflächen kümmert, hat selbst ihre Büros auf dem Gelände – das Clockhouse befindet sich mittendrin im Geschehen. „Wir freuen uns über jeden neuen Bewohner“, so Achim Judt weiter. Auch für kommendes Jahr würden wieder viele neue Gesichter erwartet.
Alles in allem ist es eine besondere Situation, auf FRANKLIN zu wohnen. Kindergarten- und Schulkinder laufen auf den Gehwegen an den riesigen Baggern vorbei. Umzugs- und Möbeltransporter sind ein gewohntes Bild der Straße. Es werden nicht nur die direkten Nachbarn, sondern auch die Bauarbeiter der benachbarten Baustellen gegrüßt. Doch das Besondere ist zum Alltag geworden. In naher Zukunft allerdings wird auch dieser ein ganz normaler sein.