Aktivitäten
7. Mai 2019

PLANT auf der AREA Bee 51

Neugestaltung des Platzes an der Sports Arena zur „Area Bee 51“

Es ist vollbracht. Der Platz vor der Boulderhalle auf Mannheim Franklin hat sich nach Entwürfen des europäischen Architekten- und Künstlerkollektivs „osa_office for subversive architecture“ in die „Area Bee 51“ verwandelt. Eine große Asphaltfläche wurde angehoben und seitlich versetzt. Sie lädt zum Sitzen ein, kann als Bühne verwendet werden und bietet jedem, der sie betritt eine neue Perspektive auf das Areal. Die freigewordene Fläche wurde begrünt. Die neue Rasenfläche lädt zum Benutzen ein: Ein Boulefeld wartet auf spannende Tourniere und 5 große Bäume, die an anderer Stelle auf Franklin weichen mussten, wurden vor 2 Wochen bei dem Event „Plant“ auf die neue Rasenfläche versetzt. Eine spektakuläre große Maschine machte dies möglich. Sie „biss“ die Bäume mitsamt Wurzelwerk aus und brachte sie an ihren neuen Platz. Während sie bislang in einer Allee in Reih und Glied standen, spenden sie nun locker gruppiert Schatten für die neue Grünfläche und die angehobene Asphaltfläche.

Ähnlich erging es 13 ausgebauten und zwischengelagerten ehemaligen Strassenlaternen. Den Architekten von osa: Britta Eiermann (Darmstadt), Karsten Huneck (London) und Oliver Langbein (Dortmund) gefiel die Idee, dass die früher im Abstand von 50 Metern an der Strasse stehenden Laternen nun nicht auf dem Müll landeten sondern dort, sozusagen nach verrichteter Lebensarbeit, ihren Alterssitz – ebenfalls locker gruppiert – zusammen in nur wenigen Metern Abstand zueinander einnehmen. Die Architekten von osa haben hierbei darauf geachtet, dass die Laternen nicht wie früher an der Strasse kerzengerade stehen sondern alle leicht schräg – so wie auf der Lagerfläche vorgefunden – eingebaut wurden. Ein wunderbarer Platz, um sich auf den Rasen zu setzten und an den schrägen Laternenmasten angelehnt, ein Buch zu lesen. Zwei weitere, kleinere Asphaltflächen an der Seite zur Strasse wurden angehoben und um 90° gedreht. Dort stehen nun zwei Kirschbäume in den freigewordenen Flächen. Im gelben Turm sind die Bienen des Mannheimer Imkers Konstantin Raedle eingezogen und warten auf die erste Blüte, der von Anwohnern und den Kindern des Little FRANKLIN -Kindergartens angepflanzten, bienenfreundlichen Stauden rund um den Turm. Eine letzte Fläche wurde zwar ausgeschnitten aber nicht angehoben – hier kann man nun Körbe werfen. Die ehemalige Parkplatzmarkierung wurde zur Sportfeldmarkierung uminterpretiert.

Durch dieses Zonieren werden Bereiche definiert die den Platz funktional programmieren und Möglichkeiten der individuellen Aneigung bieten: Basketball spielen, Aufführungen (Musik,Theater), Sitzen, Flohmarkt, Skaten, Atmen, Jäten, Säen, Bier trinken und…. Ufos suchen!

Denn – ob das Ganze nun einfach nur eine Umgestaltung der Freifläche war oder dort tatsächlich der Fund geheimer unterirdischer Hangars vertuscht wurde, wird sich nach dem Verfüllen der geöffneten Flächen wohl nicht mehr klären lassen. Schenkt man den Ausführungen von osa Glauben, wurden bei Arbeiten zur Bestimmung der Bodenqualität unter dem Asphalt des Parkplatzes einige offenbar geheime Anlagen gefunden. Hartnäckig halten sich die Gerüchte. Ist Franklin die eigentliche „Area 51“? Waren die ganzen Gerüchte um den UFO Absturz bei Roswell und die „Area 51“ in Nevada (USA) nur ein geschicktes Ablenkungsmanöver um den eigentlichen Standort in Mannheim zu vertuschen? Der Hausmeister Marvin Kuhn betätigte wohl versehentlich einen Schalter im ehemaligen Kino, dessen Funktion man bis dahin nicht zuordnen konnte. Einzelne Bereiche der Asphaltoberfläche bewegten sich zur Seite und gaben den Blick auf unterirdische Hangars frei. Vieles, was man dort unten vorfand war zerstört oder unzugänglich – aber was offensichtlich wurde – die Bestätigung eines lange gehegten Verdachts! Neben Resten von Flugkörpern, die unbestreitbar, nicht irdischen Ursprungs waren, gab es Archive mit seltsamer Technologie und konservierten Lebensformen zu sehen. Letztere erinnerten entfernt an Insekten, unseren Bienen nicht unähnlich, waren jedoch viel größer und fremder, als wir sie von der Erde kennen.

Eine endgültige Aufklärung wird es wohl – wenn überhaupt – erst 2023 geben, wenn die Aliens von Beeteigeuze angeblich mit ihrem Mutterschiff (einem riesigen „M“) direkt neben dem Platz landen werden. Die neu eingezogenen Bienen auf dem gelben Turm sind wohl auch nicht ganz irdischen Ursprungs und bereiten deren Ankunft vor…

Mit dem FRANKLIN Fest am Samstag, den 11.05.2019, wird dann der fertiggestellte Platz eingeweiht.