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3. Juli 2017

Foto: Maria Schumann

Ort für Kinder und Jugendliche

Am 28. Juni lockte die Veranstaltungsreihe FRANKLIN Factory wieder Besucher in die ehemalige Elementary School auf FRANKLIN. Der Abend stand diesmal ganz im Zeichen der wichtigsten Bewohner des zukünftigen Stadtteils: der Kinder und Jugendlichen. Viele große und kleine Mannheimerinnen und Mannheimer kamen, um etwas über die Grünplanung des Quartiers und die Gestaltung der Spielplätze zu erfahren – und wie es bei der FRANKLIN Factory so üblich ist, natürlich auch, um eigene Ideen einzubringen.

Mit einem musikalischen Intro von „Soul Therapy“ wurde die Veranstaltung eingeläutet. Im Anschluss präsentierte Ole Saß, Landschaftsarchitekt vom Büro sinai in Berlin, den aktuellen Stand der Planung und erklärte die wichtigsten Fakten zur Verortung von Spielplätzen und ihrer Einbettung ins Landschaftsbild. Saß lieferte außerdem unschlagbare Argumente, warum FRANKLIN besonders für Kinder und Familien der ideale Stadtteil sein wird: Vom großen Wohnraum über kurze und sichere Wege bis hin zu den zahlreichen Parkflächen zum Treffen und Toben – auf FRANKLIN sehen die Kleinsten einer tollen Zukunft entgegen. Natürlich profitieren auch die „Großen“ von der Grünplanung des Quartiers. Die Parks bieten sowohl offene und weite Bereiche, als auch ruhige Rückzugsorte. Das Sport- und Bewegungsangebot kommt ebenfalls nicht zu kurz. So kann zum Beispiel auf dem „Loop“, einem multifunktionalen Rundweg, die Freizeit mit Sport oder Spaziergängen gestaltet werden.

Nach dem informativen Teil des Abends waren die Besucher dran: In einem interaktiven Workshop konnten Eltern und Kinder ihre Anregungen zum Thema Spielplätze einbringen. Im Fokus standen vier geplante Plätze auf FRANKLIN: der „Teufelsberg“, ein erhöhter Punkt mit Ausblick, der „Stadtdüne“ zum Klettern und Spielen, der Wald mit viel Natur und Versteckmöglichkeiten und die „amerikanischen Landschaften“ mit Rennstrecken und Canyons.

An den Tischen entstand eine angeregte Diskussion zu den grundlegenden Fragen: Wie spielen Kinder auf dem jeweiligen Spielplatz? Und womit fühlen sich die Eltern wohl, wenn sie ihre Kinder beaufsichtigen? Die Ideen der großen und kleinen Besucher wurden gesammelt und gemeinsam ausgewertet. Von Toiletten und Wickelräumen, über freies WLAN bis zur Kinderzeichnung, wie der neue Lieblingsspielplatz einmal aussehen soll – es kamen vielfältige Anregungen zusammen. „Wir werden uns diese Ideen ganz genau anschauen“, versprach MWSP-Geschäftsführer Achim Judt.

Schon 2018 startet der Bau des westlichen Parkteils auf FRANKLIN. Und vielleicht können die Kinder ihren Freunden später einmal erzählen, wie sie bei der Gestaltung ihrer Spielplätze mitgeholfen haben.