Niemandsland

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27. Oktober 2016

Niemandsland

Dokumentarfilm Niemandsland

Was bleibt, wenn die Menschen die Stadt verlassen?
Die menschenleere Stadt, sie ist ein unwirklicher Ort, wurde sie doch einzig und allein für den Menschen und dessen Bedürfnisse geschaffen. Eine der größten ehemaligen US-Kasernen auf deutschem Boden, FRANKLIN, ist ein solch unwirklicher Ort. Von den Amerikanern verlassen, schlummert hinter einem Zaun ein NIEMANDSLAND von merkwürdig anmutender Schönheit. Diese zurückgelassene, leere Stadt umschwebt eine mystische, beinah endzeitliche Atmosphäre. Und doch begegnet man auf dem Gelände immer wieder den unterschiedlichsten Charakteren.
Sie alle sind gekommen, um auf dem weiten NIEMANDSLAND ihre ganz eigene Mission zu verfolgen. Sie planen die Zukunft, inszenieren die Zwischennutzung, recyceln das Wiederverwertbare, halten Wache, reißen ab, kartieren, investieren oder organisieren die zwischenzeitliche Unterbringung von fast 10.000 Flüchtlingen. Sie alle erzählen vor demselben Hintergrund die unterschiedlichsten Geschichten, über die Vergangenheit, die Gegenwart und vor allem über die Zukunft des Areals. Durch ihre Visionen und Erinnerungen laden sie den verlassenen Ort neu auf.
Der Dokumentarfilm NIEMANDSLAND begleitet für ein Jahr eines der derzeit größten deutschen Stadtentwicklungsprojekte und porträtiert zwischen Ende und Aufbruch die Neuerfindung eines Stadtteils in seiner ganzen Komplexität.

Philipp Kohl und Donni Meeth fangen in raumgreifenden und poetischen Bildern die Freiheit und Weite dieses wahrhaft ungewöhnlichen Ortes ein und erzählen in Episoden von den Lebenswelten der Menschen, die es möglich machen, diese Stadt zurückzuerobern und neu zu beleben.
Ein Dokumentarfilm über ein NIEMANDSLAND, das keines bleiben wird.

Hier gibt es die ersten Szenen zu sehen.